Patrick Herbke
About me
Hi, mein Name ist Patrick, werde auch Padde genannt. Ich bin 24 Jahre alt, geboren in Berlin.
History
Nach meinem Realschulabschluss absolvierte ich erfolgreich eine Ausbildung als Maler und Lackierer. Ich erlebte den Berufsalltag als Handwerker und mir stellte sich die Frage nach dem Sinn im Leben. Sollte ich mit 40 Jahren Kettenraucher sein, ohne Alkohol keinen Tag überstehen, den Horizont auf das Niedrigste beschränken? Ich entschloss mich spontan die Allgemeine Hochschulreife zu erwerben. Das war meine Lösung.
Im Internet gesucht: Google – Abi, 2.Bildungsweg, Berlin. Sofort etwas gefunden. Der erste Blick, die ersten Informationen auf http://www.charlotte-wolff-kolleg.de/ waren überzeugend genug. Gedacht, getan; habe dreieinhalb Jahre gebüffelt. Jetzt bin ich fertig und glücklich.
Mit dem Malern mache ich weiter, jedoch als Selbstständiger, ich bin mein eigener Chef. Studieren ist mein nächstes Ziel, Bauingenieur o.ä. kommt in Frage.
About CWK
An der Schule gibt es nichts auszusetzen. Es ist alles vorhanden, es wird alles geboten, um sein Abi schaffen zu können, wenn man fleißig lernt. Das geht vom coolen pädagogischen Leiter, bis hin zur immer freundlichen Sekretärin.
Lehrer
Die Lehrer sind auch in Ordnung; ich hatte jedenfalls nie Probleme mit den Lehrern. Zwei werde ich so nicht schnell vergessen: die LK-Lehrer. Ich hatte Hasso B. Manthey im Mathe und Lothar Winkowski in Physik. Ich musste und konnte enorm viel lernen, nicht nur in Mathe und Physik, sondern auch fürs Leben.
Gern erinnere ich mich auch an den immer gut gelaunten Herrn Buschen (Deutsch). Und der Kunstunterricht bei Frau Dr. Zenns und Frau Seidel war lehrreich und interessant.
Mitschüler
Sehr gut beim Abiturnachholen ist auch, dass man viele coole Typen kennenlernt. Es entwickeln sich Freundschaften, die anhalten. Ich denke an Kubi, Kai, Sabo, Annett, Chris W., Herrn Klytta, Kristjan B., Chris Klausi, Prinz Patrick, Dan, Alex, Tom, Rainer, Patricia Püppi u.a.
Zusammenfassung
Es bleibt festzuhalten: Es war eine verdammt geile Zeit am Kolleg.
Leute, geht hin, lernt fürs Leben, werdet glücklich!
Euer Padde
(Patrick Herbke, Berlin, Juni 2008)
Für Fragen: p.herbke@web.de
Nachtrag vom 2. April 2009: Studienbeginn an der TU
Nun sind bereits vier Wochen des Mathe-Einführungskurses an der TU Berlin vorbei und morgen ist der letzte Vorbereitungstag dort. Neben dem “normalen” Einführungskurs besuche ich seit zwei Wochen noch den Computer-Mathematikkurs, in dem uns der Umgang mit MAPLE beigebracht wird. (Morgen schreiben wir einen kleinen Test, den wir mit Hilfe von “LateX” visualisieren müssen, ein Leichtes für einen Derive-Profi!)
Was haben wir im Mathe-Vorkurs der TU gelernt?
Nun, in den vier Wochen sind wir thematisch die zwei Jahre des Mathe-LK am CWK “durchgerast”. Von der Mengenlehre über Funktionen, deren Grenzwerte etc. bis hin zu Vektoren und Differentialgleichungen.
Das Tempo ist also verdammt rasant. Pro Tag saß ich ca. vier Stunden an den Hausaufgaben, die es jeden Tag gab.
Anbei ein paar pdf-Papers, die wir als Hausaufgaben zu lösen hatten, natürlich mit LateX gesetzt.
| Komplexe Zahlen | Analysis: Monotonie | Analysis: Mehrdimensionale Funktionen |
Mein Studiengang Energie- und Prozesstechnik (”erneuerbare Energien”) beinhaltet im ersten Semester die Kurse Analysis1 und Lineare Algebra. Das wird zwar noch einiges an Fleiß kosten, aber vieles kommt mir sehr vertraut vor, dank meiner LKs in Physik und Mathe.
Ich werde nie die Worte von Herrn Manthey bezüglich des Tempos an der UNI vergessen. Es ist wirklich wahr; das Tempo hier an der TU ist immens gegenüber dem am CWK, aber es ist machbar. Also meckert nicht über das Tempo am Kolleg, an der Uni werdet ihr wesentlich mehr gefordert.
Die Möglichkeiten in und an der TU-Berlin zu lernen sind gewaltig!
In der VW-Bibliothek kann man ungestört lernen. Im Telekom-Gebäude kann man auch in Gruppen lernen und an vielen Orten gibt es PC-Terminals, mit denen man im Internet recherchieren kann. Das ermöglicht ein ausgeklügeltes IT-System (TUBit).
Hat man dort einen Account mit Name und Passwort kann man sich sowohl in der Bibliothek, als auch im Telekomgebäude und an anderen PC-Pools einloggen ins Internet. Sehr praktisch zum Lernen!
Eine kleine Buchempfehlung für Analysis 1 u. 2 und Lineare Algebra: Papula’s Analysis für Ingenieure. Sehr übersichtlich und anschaulich!
(Patrick Herbke, Berlin, April 2009)
Für Fragen: p.herbke@web.de

