Charlotte – Wolff – Kolleg
Sommer 2010
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Programm für den Mathematik-Ergänzungskurs Einführung in die Philosophie der Mathematik von Max Witte |
1) Zielsetzung
Die Vorbereitung und Durchführung von fächerverbindenden Unterrichtsvorhaben ermöglicht allen Beteiligten eine multiperspektivische Wahrnehmung. Dabei nutzen Lernende überfachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten auch zum Dokumentieren und Präsentieren. Auf diese Weise bereiten sie sich auf das Studium und ihre spätere Berufstätigkeit vor.
2) Inhalte
Geplant ist, diejenigen Probleme zu behandeln, die in der Philosophie der Mathematik traditionellerweise zentral sind:
- Von welcher Art sind die mathematischen Gegenstände, worauf beziehen sich mathematische Ausdrücke, d. h., wovon handelt eigentlich Mathematik? Oder mit anderen Worten: Falls eine mathematische Aussage wahr ist, was macht sie wahr?
- Wie können wir unsere Überzeugung, dass ein mathematischer Satz wahr ist, rechtfertigen?
- Wie kann man den Standpunkt des Platonisten in der Philosophie der Mathematik beschreiben, wie den des Logizisten, des Formalisten, des Konstruktivisten?
3) Methoden
Hauptsächlich wird an Texten gearbeitet und diskutiert. Gedacht ist aber auch an Arbeit in Kleingruppen, Gruppenpuzzles, Gruppenreferate und dergl. mehr.
4) Leistungsanforderungen
Die Aufgabenstellungen sind so offen, dass sie von den Lernenden eine eigene Gestaltungsleistung abverlangen. Die von den KollegiatInnen geforderten Leistungen orientieren sich an lebens- und arbeitsweltbezogenen Textformaten und Aufgabenstellungen, die einen Beitrag zur Vorbereitung der Lernenden auf ihr Studium und ihre spätere berufliche Tätigkeit liefern.
Neben der Klausur fördern schriftliche Arbeiten wie z.B. Protokolle in besonderer Weise bewusstes methodisches Vorgehen und motivieren zu eigenständigem Lernen und Forschen.
