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	<title>Charlotte Wolff Kolleg &#187; Online-Zeitung</title>
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	<description>Abitur für Erwachsene</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 08:29:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Der epische Blackout</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 08:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblicke]]></category>

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		<description><![CDATA[Da sitz ich nun, inmitten meiner eifrig kritzelnden Mitschüler, und soll eigentlich die letzte Physik-Klausur meines Lebens schreiben &#8230; doch die langen Zahlen- und Buchstabenwürste (s = ½ at g h 4731666§$&#38;%$§/aaaaaaahhhh!!!!) machen einfach keinen Sinn. Schluchz. Aber jetzt einfach abgeben und gehen? &#8220;Is ja egal, ich wähl den Kram eh ab&#8221;&#8230;? Schmach und Schande! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="file:///C:/Users/CWK/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /><img src="file:///C:/Users/CWK/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-1.png" alt="" /></p>
<p><em>Da sitz ich nun, inmitten meiner eifrig kritzelnden Mitschüler, und soll eigentlich die letzte Physik-Klausur meines Lebens schreiben &#8230;</em></p>
<p><em>doch die langen Zahlen- und Buchstabenwürste (s = ½ at g h 4731666§$&amp;%$§/aaaaaaahhhh!!!!) machen einfach keinen Sinn.</em></p>
<p><em>Schluchz.</em></p>
<p><em>Aber jetzt einfach abgeben und gehen?</em></p>
<p><em>&#8220;Is ja egal, ich wähl den Kram eh ab&#8221;&#8230;?</em></p>
<p><em>Schmach und Schande!</em></p>
<p><em>Naja, dann tu ich halt so, als würd ich schreiben &#8230; bei mir schaut eh kein verzweifelt nach physikalischer Inspiration Suchender aufs Blatt, so wie ich immer mit leicht offenem Mund und glasigen Augen im Unterricht saß.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Hier folgt nun mein literarischer Alibi-Erguss.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Physik-Klausur A39e2</p>
<p>23.04.2010</p>
<p>Lieber Didi!</p>
<p>Den Korrekturrand werd ich mir sparen. Den wirst du heute nicht brauchen, Rechtschreibfehler mach ich nämlich selten.</p>
<p>Dieses Jahr ist irgendwie nur minimal viel Stoff aus deinem phantastischen Physikunterricht in meinem Hirn hängen geblieben und jetzt habe ich zu allem Übel noch einen Blackout von epischem Ausmaß.</p>
<p>Dabei hab ich heute gefrühstückt (man munkelt, es soll ja die wichtigste Mahlzeit des Tages sein!) und 12 Packungen Traubenzucker gelutscht. Hat nix geholfen.</p>
<p>Jetzt raufe ich mir seit 5 Minuten das Haar (Achtung, singularis majestatis! Deutsch nur für fortgeschrittene Nutzer!) und komme doch nicht weiter &#8230; was tun?</p>
<p>Das beste Mittel, um einer Panik entgegenzuarbeiten, die man empfindet, wenn man feststellt, dass der Kopf während einer Klausur plötzlich leer ist, ist auf jeden Fall erst einmal zu versuchen auf dem griffbereiten Taschenrechner (nach Möglichkeit dem eigenen) so viele lustige Worte zu basteln, wie einem angesichts der begrenzten Zahl der zur Verfügung stehenden Buchstaben nur einfallen wollen (BOOBS, ESEL usw.) und danach, sobald diese Tätigkeit ihren Reiz und ihre Fähigkeit, einen von der grausamen Realität der eigenen Beschränktheit (und des sinkenden Humorniveaus) abzulenken, verloren hat, einen Satz zu schreiben, der sich über eine halbe Seite erstreckt &#8230; geschafft! Yeah baby!</p>
<p>Kurzes inneres Intermezzo : Spick ich oder spick ich nicht? (Schnell, sag das zehnmal hintereinander!)</p>
<p>Sooo wichtig ist die Klausur ja jetzt auch wieder nicht, und ich bin ja eigentlich &#8216;ne ehrliche Haut. Andererseits,  der gute Ruf als ekliger Streber ist auch ganz schnell wieder den Bach runter, wenn man mal ausnahmsweise keine Jubelgesänge und feuchten Augen beim Lehrer auslöst.</p>
<p>Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust &#8230;</p>
<p>Hm? Wie, geklaut?</p>
<p>Nagut, dann halt kein Plagiat! Verdammtes Gewissen.</p>
<p>Also weiter im Text.</p>
<p>Sollten einem bis zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht die Lösungen für die Klausuraufgaben eingefallen sein, ist jetzt der Moment für die Ergreifung verzweifelter Maßnahmen gekommen.</p>
<p>Die Anrufung der Götter, der Höllenfürsten, Cthulhu des Uralten, des Schicksals und diverser potenziell wohlgesonnener Naturgeister macht hier den Anfang. Dabei empfiehlt es sich, die mystischen Worte möglichst leise zu murmeln. Schließlich sitzt man hier nicht alleine im Klassenraum und braucht den lästerfreudigeren unter den Mitschülern nicht auch noch Material für die Pausenhof-Hasteschonjehört-Runde zu liefern. Da reicht die ungute Angewohnheit, die Lehrer zu korrigieren. Mal im Ernst, wenn der Deutsch-Fachbereichsleiter den Genitiv nicht richtig verwendet, muss man auch mal die Zivilcourage aufbringen und ihm ins Gesicht lachen! Schon der Integrität wegen.</p>
<p>Nun scheint es der Fall zu sein, dass auch die angeflehten Mächtigen keinen Schimmer von Physik haben. Jedenfalls eilt von diesen unzuverlässigen Mistpilzen keiner zur Hilfe. Gut, dann eben keine dunklen Messen mehr! Werta scho sehn wassa davon habt!</p>
<p>Auch Plan B (die Rezitation von uralten indischen Mantras, welche mir auf meinen spirituellen Reisen von uralten indischen Männern, die [man glaubt es kaum!] unter uralten indischen Bäumen leben und suspekterweise Windeln tragen, beigebracht wurden) führt nicht zum erwünschten und genau genommen sogar versprochenen Erfolg. Wie war das? Finde dein Zentrum? Sei ein Blütenblatt in einer Sommerbrise?</p>
<p>Das sind jetzt hundert Tacken, die ich in den Sand gesetzt hab &#8230;</p>
<p>Schon halb zehn? Verdammt.</p>
<p>Diese hier wird übrigens die erste Klausur für die ich je 0 Punkte kassiere. Hoffentlich bleibt es die Einzige.</p>
<p>Oder gibt es einen Punkt für Anwesenheit? Nein? Schade.</p>
<p>Aber vielleicht hab ich dich trotzdem für ein paar Minuten nett unterhalten oder vom eintönigen – und, wenn ich mal unauffällig auf die Blätter meiner Nachbarn schmule, frustrierenden &#8211; Klausurenkorrigieren abgelenkt.</p>
<p>Alles Liebe, schönes Wochenende!</p>
<p>&lt;3 Deine Sandra</p>
<p><em>Darunter die niederschmetternde aber zugegebenermaßen realistische Benotung:</em></p>
<p><em>&#8220;Trotz eines Umfangs von 3 Seiten</em></p>
<p><em>physikalisch leider nur 0 P (6)</em></p>
<p><em>Rönsch&#8221;</em></p>
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		<title>Das Wetter am CWK</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wetterbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das massive Tiefdruckgebiet „Ferienende“, das erhebliche Niedergeschlagenheit mit sich gebracht hat, befindet sich langsam auf dem Rückzug. Dennoch kann es vereinzelt zu Verwirrtheitszuständen aufgrund falsch gewählter Fächer oder chaotischer Stundenpläne kommen. Außerdem weht ein frischer Wind aus unterschiedlichen Richtungen, der von einer Vielzahl neuer Lehrer herrührt. Verfasst von der Wetterfee.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das massive Tiefdruckgebiet „Ferienende“, das erhebliche Niedergeschlagenheit mit sich gebracht hat, befindet sich langsam auf dem Rückzug.</p>
<p>Dennoch kann es vereinzelt zu Verwirrtheitszuständen aufgrund falsch gewählter Fächer oder chaotischer Stundenpläne kommen.</p>
<p>Außerdem weht ein frischer Wind aus unterschiedlichen Richtungen, der von einer Vielzahl neuer Lehrer herrührt.</p>
<p>Verfasst von der Wetterfee.</p>
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		<title>„Traumdeutung in der Antike &amp; Gegenwart“</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 20:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekttage 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[„Das Thema &#8216;Traumdeutung&#8217; beschäftigt viele Menschen. Wir wollen in entspannter Gruppenarbeit persönliche Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zusammentragen.“, erklärt Doro, die mit ihrer Schwester Jasmin das Projekt leitet. Die Gruppe besteht bis auf eine Ausnahme nur aus Mädchen. Das muss wohl so sein, schließlich ist das Thema unausweichlich mit einer Innenschau verbunden. Jungs und Gefühle preisgeben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Das Thema &#8216;Traumdeutung&#8217; beschäftigt viele Menschen. Wir wollen in entspannter Gruppenarbeit persönliche Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zusammentragen.“, erklärt Doro, die mit ihrer Schwester Jasmin das Projekt leitet.</p>
<p>Die Gruppe besteht bis auf eine Ausnahme nur aus Mädchen. Das muss wohl so sein, schließlich ist das Thema unausweichlich mit einer Innenschau verbunden. Jungs und Gefühle preisgeben, das passt nicht recht zusammen.</p>
<p>Die Teilnehmer sitzen, in Grüppchen aufgeteilt, im schummrigen EDV-Raum im Keller des Kollegs und führen Internetrecherchen zu verschiedenen Themen durch : Traumdeutung in Schamanismus, Psychologie und in verschiedenen Religionen wie dem Judentum, dem Islam, dem Buddhismus und dem Christentum. Mäuse klicken, Buchseiten rascheln. Man konsultiert C.G. Jung und Fachliteratur zur Antike.</p>
<p>Am Donnerstag macht sich die Gruppe, mit Prittstift, Pappbögen und Schere bewaffnet, an die Gestaltung von großen farbigen Schautafeln, auf denen die Ergebnisse der Expertengruppen der Allgemeinheit vorgestellt werden.</p>
<p>Persönliches Interesse hat das Dutzend Schüler zusammengebracht. Jetzt wollen sie miteinander und voneinander weiterlernen.</p>
<p><em>Sandra</em></p>
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		<title>„Zukunft: Hoffnungen, Utopien und Science-Fiction“</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 18:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekttage 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den sechs Teilnehmern der Gesprächsrunde „Zukunft: Hoffnungen, Utopien und Science-Fiction“ befindet sich auch ein stets gern gesehener Gast : Herr Romeis, seines Zeichens SoWi-Lehrer. Der hat sich vorgenommen „ordentlich Zoff zu machen“ und Diskussionen anzuregen. So kennen wir ihn! Wenn man die Themen betrachtet, mit denen sich die Gruppe um Marco Selzer auseinandersetzt, kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den sechs Teilnehmern der Gesprächsrunde „Zukunft: Hoffnungen, Utopien und Science-Fiction“ befindet sich auch ein stets gern gesehener Gast : Herr Romeis, seines Zeichens SoWi-Lehrer. Der hat sich vorgenommen „ordentlich Zoff zu machen“ und Diskussionen anzuregen. So kennen wir ihn!</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3274" title="Lothar Romeis für artikel" src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/08/Lothar-Romeis-für-artikel-450x298.jpg" alt="" width="410" height="271" /></p>
<p>Wenn man die Themen betrachtet, mit denen sich die Gruppe um Marco Selzer auseinandersetzt, kann es eigentlich auch gar nicht ohne längere Diskussionen gehen:</p>
<p>Ist die Entstehung unseres Universums ohne das Mitwirken eines Gottes erklärbar?</p>
<p>Wie entstanden die Menschen?</p>
<p>Wann begannen sie Gefühle wie Besitzanspruch und Gier zu empfinden?</p>
<p>Entwickelten sich moderne Staatsformen vorrangig, um das Eigentum des Einzelnen zu schützen?</p>
<p>Und wenn es den perfekten Staat gäbe, wie müsste er dann aussehen?</p>
<p>Sind die Utopien, die Menschen sich erträumen, überhaupt möglich?</p>
<p>Es wird heiß diskutiert. Vor allem durch die Anregung des Kursleiters kommt man immer wieder auf den Sozialismus zu sprechen, auf Marx, Lenin und die Funktion von Idealen als Kontrollmechanismus für die Massen.</p>
<p>Denkanstöße, um diese wichtigen Fragen wenigstens theoretisch beantworten zu können, glauben die Kursteilnehmer im Science-Fiction-Genre zu finden. Denn die Frage, woher wir kommen, ist untrennbar von der, wohin wir gehen. Wiederholt sich die Geschichte? Gibt es eine „Evolution“ der Gesellschaft und wohin führt sie uns, wenn man davon ausgeht, dass Evolution immer die Entwicklung zu höherer Komplexität bedeutet? Ist Widersprüchlichkeit der Motor der Entwicklung?</p>
<p>An dieser Stelle dreht sich ein junger Mann zu dem glücklich auserwählten Menschen um, der die Ergebnisse der Gruppe vorstellen wird : „Hast du das verstanden?“</p>
<p>Gerunzelte Augenbrauen. Rasches Überfliegen der ausführlichen Notizen. „Ich denk schon&#8230;“</p>
<p>Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse dieser Gruppe. Geht uns schließlich alle was an.</p>
<p><em>Sandra</em></p>
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		</item>
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		<title>Zukunft der Energie – Energie der Zukunft</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 14:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekttage 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Projektleiter: Herr Dr. Degen. Foto: Die Projektgruppe auf dem Dach des CWK. Der Bürgermeister soll den Bau eines Windkraftwerks genehmigen, Anwohner fürchten jedoch, durch möglichen Lärm gestört zu werden, einige haben sogar Angst vor gesundheitlichen Folgen. Lösungen müssen gefunden werden, die Standortfrage ist nur ein Beispiel von vielen. Mit dem Hauptaugenmerk auf Wind- und Kernenergie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Projektleiter: Herr Dr. Degen. Foto: Die Projektgruppe auf dem Dach des CWK.</p>
<h1><img class="alignleft size-medium wp-image-3203" title="gruppe degen" src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/08/gruppe-degen-450x297.jpg" alt="" width="450" height="297" /></h1>
<p>Der Bürgermeister soll den Bau eines Windkraftwerks genehmigen, Anwohner fürchten jedoch, durch möglichen Lärm gestört zu werden, einige haben sogar Angst vor gesundheitlichen Folgen. Lösungen müssen gefunden werden, die Standortfrage ist nur ein Beispiel von vielen.</p>
<p>Mit dem Hauptaugenmerk auf Wind- und Kernenergie plant die Gruppe um Dr. Degen ein Rollenspiel, um die Probleme zu vergegenwärtigen.</p>
<p>Für rauchende Köpfe der Truppe sorgt die vorhergehende Recherche. Zeitungsartikel, Internet und sogar Bücher sind bemüht worden. Mit Denkanstößen und viel Eigeninitiative werden Vorteile und Nachteile der im Fokus stehenden Energiegewinnung erarbeitet.</p>
<p>In der Mitte des Raumes ist eine Apparatur aufgebaut, die im Selbstversuch die Energiegewinnung mittels Kurbel darstellt. Außerdem wurde ein Termin im „Reuter West“ Heizkraftwerk vereinbart, wo außerdem ein Mitarbeiter des „Vattenfall“ &#8211; Konzerns im Interview Rede und Antwort stehen muss.</p>
<p>Mit Begeisterung an den Naturwissenschaften und viel Spaß an der Intensivierung ihres bereits vorhandenen Wissens, für tiefere Einblicke in die Welt der Energiekonzerne und die Entdeckung ganz neuer Denkansätze gehen die Teilnehmer motiviert und freudig an ihr Werk. Es wird jedoch etwas bedauert, dass es nur einen Termin im Kraftwerk gibt. Gern hätte man noch Vorlesungen an Universitäten und ähnliche Veranstaltungen besucht, wofür die Zeit leider nicht ausreicht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 6. Berlin Biennale</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 14:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Von röhrenden Hühnern, großen Hubschraubern, einem verloren gegangenen roten Faden und irgendwo dazwischen ein bisschen Adolph Menzel. Lydia Matthes Die 6. Berlin Biennale hielt ihren Einzug (11.06.10 – 08.08.10), doch mit dem Umzug von Berlin Mitte nach Kreuzberg schien auch die Kreativität ihren Abschied genommen zu haben. Anstelle von Einfallsreichtum und Gestaltungskraft gab es stattdessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von röhrenden Hühnern, großen Hubschraubern, einem verloren gegangenen roten Faden<br />
und irgendwo dazwischen ein bisschen Adolph Menzel.<br />
Lydia Matthes</p>
<p>Die 6. Berlin Biennale hielt ihren Einzug (11.06.10 – 08.08.10), doch mit dem Umzug von Berlin Mitte nach Kreuzberg schien auch die Kreativität ihren Abschied genommen zu haben. Anstelle von Einfallsreichtum und Gestaltungskraft gab es stattdessen politische Statements. Das Resümee insgesamt ist leider zu ernüchternd, als dass es noch nachhaltig für anregenden Diskussionsstoff gesorgt hätte.</p>
<p>Unter dem Titel &#8220;Was draußen wartet&#8221; wurden die Werke von nationalen und internationalen Künstlern an verschiedenen Ausstellungsorten in Berlin präsentiert. Ergänzt wurde die Biennale durch Arbeiten von Adolph Menzel (1815-1905). Unter dem Leitgedanken „Menzels extremer Realismus“ wurden seine Werke in der Alten Nationalgalerie ausgestellt.</p>
<p>Vermutlich sollte die Auswahl der Protagonisten, wie beispielsweise die Arbeiten einer türkischstämmigen Künstlerin, auf ein konkretes Anliegen, nämlich Migration, hinweisen, denn sie nahm das Thema auf und arbeitete es in ihre Fotografien visuell ein. Sie integrierte gewissermaßen einen „roten Leitfaden“ in die nachgestellten Szenen. <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3190" title="DSC03517" src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC03517-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Migration, als roter Faden, über die Straßen hinweg getragen, in das Wohnzimmer eines jeden einzelnen Individuums. So oder so ähnliche Gedanken könnten die Schaffenden bei ihrer Motivauswahl beeinflusst haben. Näheres wird jedoch nicht deutlich, denn nur allzu oft mangelte es an aufschlussreichen Beschreibungen, welche Intention der Einzelne wohl gehabt haben könnte. Im Gegenzug dazu fehlte es bedauerlicherweise nicht an Aufsichtspersonal, was eine fast lückenlose Bezugslosigkeit erkennen ließen.</p>
<p>Völlig verloren wirkten die großen und hellen Räume eines alten, stillgelegten Warenhauses am Oranienplatz in Kreuzberg. Ich komme nicht umhin, mich zu fragen, ob die Kunst uns nicht mehr mitzuteilen hat als jene wenigen Exponate, die es in den großen Räumen regelrecht zu suchen galt. Meine Frage: Wie nah ist uns die Wirklichkeit wirklich? Welche räumliche Diskrepanz gibt es zwischen dem Drinnen und dem Draußen im Jetzt und Heute? Schenkt man der gähnenden Leere des alten Kaufhauses Glauben, so lässt sich nur auf Besseres hoffen.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3188" title="DSC03508" src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC03508-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Es scheint, als hätte die Szene sich wohnlich eingerichtet in der Es-war-einmal-Kulisse, nur hier scheint sie noch etwas vom wahren, vom gelebten Leben zu spüren. Man hat es sich gemütlich gemacht im Ungemütlichen.</p>
<p>Braucht es das Ungemütliche, um wieder Gemütlichkeit einkehren zu lassen?</p>
<p>Erstaunlich viele Künstler folgten diesem Wohlfühlbedürfnis. Sie zogen los, mit der Videokamera ausgerüstet, nicht um die Welt zu erkundschaften, sondern um Illustrationen für ihr Weltbild zu finden. Ist es nicht eine Aufgabe der Kunst, ständig zu hinterfragen und infrage zu stellen und nicht ein ohnehin persönlich gefestigtes Weltbild noch weiter zu verfestigen?</p>
<p>Der Musiker und Künstler Sven – Åke Johansson jedenfalls begann seine Karriere damit, <img class="size-thumbnail wp-image-3189 alignleft" title="DSC03516" src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC03516-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />seine Aufzeichnungsideen in Partituren festzuhalten. Kommt Wirklichkeitsnähe dadurch zustande, dass man versucht, Klangerlebnisse in Partituren einzuteilen, um diese anschließend als überproportional große Hubschrauber skizzenhaft wiederzugeben? Die diesjährige 6. Berlin Biennale hinterlässt bei mir einen eher pelzigen Beigeschmack und hat vornehmlich etwas von Kunstbetriebsfolklore.</p>
<p>Wirklich draußen war auf der gesamten Berlin Biennale nur einer und das war Adolph Menzel. Wenn ich da an Menzels Darstellung von einem „Ungemachten Bett“ denke. <img class="alignright size-thumbnail wp-image-3186" title="DSC03455" src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC03455-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Menzel, der große Maler des 19. Jahrhunderts.<br />
Im Rahmen der Biennale wurde Menzel eine eigene Ausstellung gewidmet, er der alle anderen Gegenwartskünstler düpierte. Denn anders als diese malte er, was er wollte, machte sich frei von eingewurzelten Verbindlichkeiten, von festen Rollen. Menzels detailverliebte Skizzen gaben mir einen ganz fabelhaften Aufschluss darüber, was Wirklichkeitsnähe bedeutet. Alles andere wirkte schlichtweg amorph dahingeklatscht.</p>
<p>Ganz anders jedoch sah es der Kulturstaatsminister (Bernd Naumann,) er ließ in seiner Pressemitteilung verlauten, dass die Berlin Biennale beispielhaft für das Engagement des Bundes und der zeitgenössischen Kunst stehe. Ferner sei von einem „Leuchtturm der Gegenwartskunst mit bundesweiter Strahlkraft“ die Rede (Pressemitteilung vom 09.06.10).</p>
<p>Bleibt nur zu hoffen, dass die „Strahlkraft“ mit kommenden Biennalen wieder etwas mehr ausstrahlt. Ich wünsche mir Ideenreichtum, Grenzgänger und leidenschaftliche Umsetzung. Kunst wird gemacht. Kunst sollte nicht brav sein. Kunst muss immer herausfordern.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erfahrungsbericht zu den Projekttagen</title>
		<link>http://charlotte-wolff-kolleg.de/cwk-inside/projekttage-2010/3180/erfahrungsbericht-zu-den-projekttagen</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 14:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekttage 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten ja nicht erwartet, dass es einfach wird, aber dass es so schwierig ist, einige Projekte zu dokumentieren- das hätten wir uns nicht träumen lassen. Aber fangen wir von vorne an: Erster Tag in der Redaktion: Projekteinteilung Wir teilen uns in Zweiergruppen auf und suchen uns 4 Projekte aus, über die wir berichten wollen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten ja nicht erwartet, dass es einfach wird, aber dass es so schwierig ist, einige Projekte zu dokumentieren- das hätten wir uns nicht träumen lassen.<br />
Aber fangen wir von vorne an:<br />
Erster Tag in der Redaktion: Projekteinteilung<br />
Wir teilen uns in Zweiergruppen auf und suchen uns 4 Projekte aus, über die wir berichten wollen.<br />
Was uns interessiert, ja, verschiedenes, aber wir zwei entscheiden uns für das Songprojekt von Oliver Carius, das Filmprojekt von Till Mischko und Lion Marx, die Tempelritter von Thomas Janke (allesamt A38, also bekannte Gesichter- der Mensch ist ein Gewohnheitstier&#8230;) und die Gruppe um Herrn Kophal- das kann lustig werden&#8230; wir, das sind übrigens Carl und Sophie- Hi!<br />
Das wäre so weit geklärt, aber jetzt fängt der Stress erst an.<br />
Zum Glück gibt es Telefon. Den Abend sind wir damit beschäftigt, herumzufragen, wann man denn wen morgen wo erreichen kann. Wir wollen ja nicht viel&#8230; Nur ein paar Fragen, fertig. Thomas und seine Gruppe waren am ersten Tag auf Exkursion, sind aber am Mittwoch da, zwischen 10 und 12Uhr ist „Radaktionssitzung“ im zugeteilten Raum, sagt mir seine Frau. Gut, dann hin-  das klappt, nach einigen Anlaufschwierigkeiten, da beim ersten Besuch um 10 Uhr Thomas alleine mit einem Teilnehmer dasitzt. Der zweite Besuch ist erfolgreicher&#8230; Wir platzen in eine rege Diskussion mit mehreren Teilnehmern. Sieht stark nach Arbeit aus&#8230; Laptop, Bücher, Karten&#8230;Wir fangen die Meinungen ein. Dankeschön, Nr. 1 erledigt.<br />
Herr Kophal ruft uns am Dienstag im Vorbeifliegen entgegen, heute nicht, morgen Exkursion, versucht es am Donnerstag. Das haben wir dann auch geschafft, nach einigen Aufspürversuchen und einiger Wartezeit. Den Artikel könnt ihr nachlesen. Nr. 2 erledigt.<br />
Bleiben Oli sowie Till und Lion. Oli erreichen wir per Telefon- im Zoo. Wir fragen, wie er denn da einen Song aufnehmen möchte. Er erklärt, dass das Songprojekt gestrichen wurde, ist aber natürlich gerne zu einem Interview bereit, da der Song für die HP auf jeden Fall verwirklicht werden soll. Wir verabreden uns für Donnerstag, klappt auch, Oli stellt sich die Fragen selber und beantwortet sie gerne und ausführlich. Super, Nr. 3 abgehakt.<br />
Als wir am Dienstag auf der Suche nach der Gruppe des Filmprojekts waren, fanden wir niemanden vor. Tja,&#8230; was nun&#8230;? Danke Facebook, nichts ist unmöglich. Die Projektleiter sind schwer beschäftigt, hart am Drehen und Schneiden und wirken am Telefon leicht gestresst. Leider agieren sie außerhalb und sind immer auf Achse, für uns also nicht erreichbar. Wir schicken die Fragen zu, Internet macht’s möglich. Was wären wir nur ohne die modernen Medien und wie haben die Menschen früher ohne Handy und Internet gearbeitet? Wahrscheinlich entspannter&#8230;. können wir uns vorstellen&#8230;.<br />
Auf die Beantwortung der Fragen warten wir immer noch, das Projekt umgibt ein geheimnisvoller Nebel, keiner weiß Genaueres, es herrscht Stillschweigen. Wir geben auf und beschließen, uns einfach  überraschen zu lassen.<br />
Fazit: Die Artikel sind geschrieben, es brauchte viel Kaffee und starke Nerven, leicht habt ihr es uns nicht gemacht, aber so ist das Reporterdasein wohl&#8230; Das Schulgebäude sind wir mehrfach abgelaufen und wir haben alle uns zur Verfügung stehenden Medien voll genutzt. Jetzt warten wir gespannt auf das, was da noch so alles kommen mag. Und wir haben jetzt Schluss!</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3209" title="DSC_0192" src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0192-416x300.jpg" alt="" width="416" height="300" /></p>
<p>Sophie &amp; Carl</p>
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		<title>Kreatives Schreiben – wie geht das denn???</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekttage 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Frage wollen wir doch mal auf den Grund gehen. Wild entschlossen stürmen wir zum Raum 303 und reißen voller Tatendrang die Tür auf. Das war ein Fehler! Wir platzen mitten in eine Präsentation eines kreativ geschriebenen Textes und ernten dafür dezent verärgerte Blicke. Ganz unauffällig schleichen wir uns zu freien Plätzen, setzen uns und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Frage wollen wir doch mal auf den Grund gehen.</p>
<p>Wild entschlossen stürmen wir zum Raum 303 und reißen voller Tatendrang die Tür auf.</p>
<p>Das war ein Fehler! Wir platzen mitten in eine Präsentation eines kreativ geschriebenen Textes und ernten</p>
<p>dafür dezent verärgerte Blicke. Ganz unauffällig schleichen wir uns zu freien Plätzen, setzen uns und lauschen erst einmal gespannt.</p>
<p>Texte zum Thema Zukunft und Träume. Was wir hören klingt sehr interessant und wir beschließen länger zuzuhören.  Antworten auf fiktive Briefe, ein Resümee auf das gelebte Leben, die Gedanken und Gefühle über die Zukunft, geplatzte und unverwirklichte Träume, das einfache oder das gescheiterte Leben,  Zukunftsangst, Beziehungen der Vergangenheit ohne Zukunft.</p>
<p>Es herrscht eine erhabene Stimmung und man fühlt sich direkt wie in einem Literaturclub.</p>
<p>Es ist absolut still, jeder lässt jeden ausreden und alle hören aufmerksam zu. Die präsentierten Texte werden genau und sachlich in Bezug auf Inhalt und den verwendeten Sprach- und Erzählstil analysiert.</p>
<p>Wir würden gerne noch länger zuhören, aber wir wollen ja auch noch unsere Fragen stellen. Wir nutzen eine kleine Pause und schnappen uns Frau Freund.</p>
<p>Bereitwillig gibt sie uns Auskunft. „Ja, also die Initiative ging hauptsächlich von Frau Steinke aus. Sie hat hier auch alles organisiert. Letztes Jahr haben wir sogar eine CD mit eigenen Texten und literarischen Lesungen produziert und veröffentlicht. Unsere Motivation? Na es geht natürlich um den kreativen Prozess &#8211; dieser soll gefördert werden. Wir wollen den Projektteilnehmern unser Feedback geben und sie unterstützen.</p>
<p>Im Vordergrund steht die Produktion von eigenen Texten &#8211; egal welcher Art. Erstaunlicherweise will keiner eine Beratung, aber das ist auch gut so, denn wir wollen ja vor allem Impulse fürs Schreiben geben. Zuerst einmal müssen die Hemmungen abgebaut werden und man muss in einen Schreibfluss kommen. Deshalb haben wir mit einer japanischen Gedichtform, dem Haiku, angefangen. Danach haben wir den Projektteilnehmern Freiraum gegeben. Freiraum ist sehr wichtig. Man darf keine strengen Vorgaben machen, denn dann ist die Kreativität gehemmt. Ob ich etwas besser machen würde? Nein, eigentlich nicht. Ich finde dieses Projekt total gelungen und das gemeinsame Gestalten von eigenen, kreativen Texten ist ein toller Prozess. Es ist schön zu sehen wie da wirklich etwas entsteht. Ich freue mich schon jetzt auf die Zusammenarbeit mit den Schülern im nächsten Jahr.</p>
<p>.</p>
<p>Auf dem Schulhof, in der Sonne sitzend, finden wir einige der Schriftsteller wieder &#8211; auch sie müssen natürlich befragt werden.</p>
<p>Warum wir den Kurs gewählt haben? Na weil wir uns schon einmal einen ersten Eindruck verschaffen wollten, da wir auch den Ergänzungskurs “Kreatives Schreiben” in der Q-Phase belegen wollen. Die meisten von uns schreiben schon längere Zeit, wir sind für alles offen und ohne jegliche Erwartungen in das Projekt gegangen. Es macht uns einfach viel Spaß, neue Impulse einzufangen, Ideen auszutauschen und Kritik von Gleichgesinnten zu erhalten.</p>
<p>Wir bedanken uns für die Infos und wünschen den Schreiberlingen weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Schreiben.</p>
<p>P.S.: Es wäre schön, wenn einige der Schriftsteller ihre Texte in unserer Schülerzeitung veröffentlichen würden und sich auch generell an unserem Projekt – die Schülerzeitung richtig zu beleben – beteiligen.</p>
<p>Steffi &amp; Antje</p>
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		<title>Als ich meine Mutter im Sexshop traf von R. Neuendorf (Hg.)</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein merkwürdiger Titel, der eigentlich gar nicht ernst genommen werden kann. Doch einige von Euch werden sich noch an die Ausstellung des Kunst-Leistungskurs&#8217; von Frau Dr. Zenns im Juni dieses Jahres im Keller hinter der Bibliothek erinnern. Dort gab es einen mit Stoffbahnen abgetrennten Beichstuhl. Wer sich dort hinsetzte und sich auch die Zeit nahm, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein merkwürdiger Titel, der eigentlich gar nicht ernst genommen werden kann. Doch einige von Euch werden sich noch an die Ausstellung des Kunst-Leistungskurs&#8217; von Frau Dr. Zenns im Juni dieses Jahres im Keller hinter der Bibliothek erinnern. Dort gab es einen mit Stoffbahnen abgetrennten Beichstuhl. Wer sich dort hinsetzte und sich auch die Zeit nahm, konnte einigen Beichtgeheimnissen vom Rekorder lauschen, die nicht unbedingt den klassischen Beichtbekenntnissen entsprachen. So wurden Geheimnisse von Swingerclubbesuchen, ein nicht genehmigter Verbrauch von Druckerpapier  und Probleme mit sich und der Umwelt aufgezählt, wie sie jedem widerfahren können. Beispiele, wie &#8220;Ich lasse regelmäßig extra laut Pornofilme laufen, damit meine Nachbarn denken, ich hätte Sex.&#8221; oder &#8220;Ich bin so dumm, dass es brummt,&#8221; bilden das weite Spektrum der Bekenntnisse. Eine  leichte Unterhaltung zum Lesen am Strand oder noch besser zum gegenseitigen lautem Vorlesen. Nicht nur für katholisch erzogene  Menschen, die sich noch an den Canossa-Gang zur Beichte erinnern, sondern für alle, die sich selbst und ihre Mitmenschen in den locker geschriebenen Aussagen wiedererkennen können.</p>
<p>Lothar Winkowski</p>
<ul>
<li>Titel: siehe oben</li>
<li>Verlag: mvgverlag</li>
<li>ISBN: 978-3-86882-016-4</li>
<li>Preis: ca. 20 €</li>
</ul>
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		<title>Arbeit in der Traumfabrik</title>
		<link>http://charlotte-wolff-kolleg.de/cwk-inside/projekttage-2010/3104/arbeit-in-der-traumfabrik</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 15:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekttage 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgenden Erlebnisse haben zwar nicht direkt etwas mit dieser Schule zu tun, aber ohne die großzügige Unterstützung meiner Lehrer wäre all dies nicht möglich gewesen. Vor einiger Zeit fand meine beste Freundin eine interessante Anzeige in der Zeitung. Der Regisseur Roland Emmerich (54) suchte Komparsen für seinen neuen Film „Anonymous“, der zu dem Zeitpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3134" href="http://charlotte-wolff-kolleg.de/cwk-inside/projekttage-2010/3104/arbeit-in-der-traumfabrik/attachment/maidservant_klein"><img class="alignright size-medium wp-image-3134" title="maidservant_klein" src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/07/maidservant_klein-314x300.jpg" alt="maidservant_klein" width="221" height="211" /></a></p>
<p>Die folgenden Erlebnisse haben zwar nicht direkt etwas mit dieser Schule zu tun, aber ohne die großzügige Unterstützung meiner Lehrer wäre all dies nicht möglich gewesen.<br />
Vor einiger Zeit fand meine beste Freundin eine interessante Anzeige in der Zeitung. Der Regisseur Roland Emmerich (54) suchte Komparsen für seinen neuen Film „Anonymous“, der zu dem Zeitpunkt in Babelsberg gedreht wurde. Der Film handelt von William Shakespeares Leben und sollte hauptsächlich im</p>
<div id="side-info-column" class="inner-sidebar">
<p>16. Jahrhundert spielen. Natürlich haben wir uns sofort beworben. Dazu mussten wir nur</p>
<p>in ein kleines Büro in Moabit fahren und uns fotografieren lassen. Noch schnell einen Steckbrief ausgefüllt und schon war alles erledigt, alles kostenlos. Dann hieß es erstmal warten. Es dauerte eine ganze Weile, bis etwas passierte und zuerst bekam nur meine Freundin eine Zusage. Dann ging alles ganz schnell.</p></div>
<p>Ich hatte gerade meinen ersten Schulblock und saß zusammen mit einigen Kollegiaten  an einer Gruppenarbeit für Politik, als ich eine SMS bekam. Meine Freundin, die in diesem Moment am Set war, schrieb mir, dass ich mitdrehen könnte, wenn ich es schaffe, innerhalb der nächste Stunde in Babelsberg zu sein. Ich war total aufgeregt und wusste nicht, was ich jetzt tun sollte, aber meine Klassenkameraden rieten mir, doch einfach mal den Lehrer zu fragen, was er davon hält. Also tat ich das und entgegen meiner Befürchtungen war er doch tatsächlich der Meinung, dass ich das unbedingt machen sollte. Ich packte also in Windeseile meine Sachen und meine Freundin schickte mir derweil eine Wegbeschreibung per SMS. Ich fuhr, erleichtert über die Erlaubnis, aber immer noch total aufgeregt, zum Studio nach Babelsberg.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-3109" href="http://charlotte-wolff-kolleg.de/cwk-inside/projekttage-2010/3104/arbeit-in-der-traumfabrik/attachment/kulissen05"><img class="alignleft size-medium wp-image-3109" title="Kulissen05" src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/07/Kulissen05-400x300.jpg" alt="Kulissen05" width="268" height="202" /></a>Dort angekommen, sah ich, schon lange bevor ich bei der Halle ankam, die Kulissen. Ein großes rundes Gebäude, das, wie ich später erfuhr, das Theater darstellte, und einige Häuser, die einen Straßenzug (die „bankside“) darstellten.</p>
<p>In der Halle meldete ich mich an und bekam dann eine Kostümnummer, mit der ich zur Umkleide ging. Ich wurde schnell in ein bäuerliches Kostüm gesteckt und dann zur Maske geschickt, die meine Haare unter eine Haube packte. Dann ging ich in den Aufenthaltsraum und sollte dort erstmal warten. Der Aufenthaltsraum war eine große Halle mit jeder Menge Bierbänken und Tischen. Ich setzte mich also an einen Tisch und harrte der Dinge, die da kommen mögen. Nach einiger Zeit kamen noch ein paar andere Komparsen aus Kostüm und Maske und wir begannen uns zu unterhalten. Sie waren auch so kurzfristig bestellt worden wie ich, aber im Gegensatz zu mir hatten sie schon bei anderen Filmen mitgespielt. Die Stunden vergingen und ich wurde etwas ungeduldig.</p>
<p>Gegen 17 Uhr kam dann endlich der Aufruf, dass wir jetzt ans Set gehen könnten. Wir wurden zu dem Theater geführt und sollten uns dort in den ersten Rang setzen. Auf der Bühne vor uns spielten die Schauspieler gerade „Henry V.“ und wir sollten einfach das Publikum darstellen und mitklatschen, lachen usw. Nach ca. 30 Minuten war schon alles wieder vorbei. Bis wir endlich so weit waren, dass wir gehen konnten, war es 20 Uhr. Nur wenige Tage später wurde ich per e-mail angefragt, ob ich nicht noch an weiteren Tagen mitdrehen könnte. Da fast alle Termine dafür unter der Woche waren, bin ich gleich zu meinem Tutor, um ihn zu fragen, ob es möglich wäre, dass ich daran teilnehme. Er war zum Glück sofort damit einverstanden.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-3110" href="http://charlotte-wolff-kolleg.de/cwk-inside/projekttage-2010/3104/arbeit-in-der-traumfabrik/attachment/frau_vorne"><img class="alignright size-medium wp-image-3110" title="frau_vorne" src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/07/frau_vorne-196x300.jpg" alt="frau_vorne" width="177" height="273" /></a></p>
<p>Diesmal gab es aber eine Kostümprobe. Das Kostüm, das ich zuvor getragen hatte, gehörte eigentlich zu einem anderen Komparsen, der nur an diesem Tag nicht da war. Die Kostümprobe war nachmittags. Ich traf nur wenige andere Komparsen, die auch eine Kostümprobe hatten. Die große Überraschung erwartete mich dann an der Anmeldung. Ich ging davon aus, dass ich einfach ein neues bäuerliches Kostüm bekommen würde, aber damit lag ich völlig falsch. Meine neue Rolle nannte sich „bankside whore“, ich war somit eine Hure! Noch völlig perplex trottete ich zur Umkleide, wo dann das entsprechende Kostüm zusammengestellt wurde. Völlig unerlässlich hierbei:  der „Weiberspeck“. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung, dass es sowas überhaupt gibt. Es handelt sich hierbei um eine Art mittelalterlichen Wonderbra, allerdings nicht zur Vergrößerung des Dekolletés, sondern der Hüfte und vor allem des Hinterns. Vom Aussehen her erinnert es vor allem an eine große Nackenrolle. Es wurde mir also um die Hüfte gebunden, bevor man mir die Röcke überstülpte. Dann wurde das Mieder zugeschnürt und ich sollte zur Maske gehen, um mir die Haare richten zu lassen. Ich wusste, dass es diesmal sicherlich nicht wieder nur eine Haube geben würde, aber dass ich noch ein Haarteil bekommen würde, war sozusagen das i-Tüpfelchen zu meinem, sowieso schon außergewöhnlichen, Kostüm. Ich war richtig glücklich mit diesem Kostüm, es war einfach mal etwas ganz anderes. Bevor ich es wieder ausziehen musste, wurde ich noch fotografiert, damit sie vor jedem Dreh immer wissen, wie ich auszusehen habe. Der erste Dreh mit diesem Kostüm kam dann aber erst einige Tage später. Glücklich und voller Vorfreude ging ich zum Set, vor allem da ich wusste, dass ein echter Bär mit dabei sein sollte. Die Ernüchterung folgte ziemlich schnell. So schön ich mein Kostüm auch fand, nach ein paar Stunden wünschte ich mir nichts sehnlichster, als diesem engen Mieder zu entkommen. Ich kann mir kaum vorstellen, wie die Frauen es damals geschafft haben, so etwas tagtäglich zu tragen. Noch dazu, weil mein Mieder natürlich nicht so straff geschnürt war, wie das damals der Fall war.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-3113" href="http://charlotte-wolff-kolleg.de/cwk-inside/projekttage-2010/3104/arbeit-in-der-traumfabrik/attachment/frau_hinten"><img class="alignleft size-medium wp-image-3113" title="frau_hinten" src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/07/frau_hinten-205x300.jpg" alt="frau_hinten" width="146" height="214" /></a></p>
<p>Der Braunbär war zwar tatsächlich dabei, allerdings konnte ich mich kaum darüber freuen, da er mir zu sehr leid tat. Wie schon am ersten Drehtag war auch dieser mit viel Warten verbunden. Diesmal allerdings nicht im Aufenthaltsraum, sondern direkt am Set. Das bedeutete für uns Komparsen, dass wir erstmal für viele Stunden nichts zu essen bekamen, nur etwas zu trinken wurde uns ab und zu gereicht. Das Set verlassen durften wir nur, wenn wir wirklich dringend zur Toilette mussten, ansonsten standen wir die ganze Zeit und warteten auf unseren Einsatz.</p>
<p>Das Set war so eine Art kleine Arena mit einem Rang, in dem wir Komparsen standen, und in der Mitte ein Platz mit einem Baumstamm, an den der Bär später gebunden werden sollte. Bis es soweit war, saß der Bär in einem winzigen Käfig, der kaum größer war als er selbst. Dargestellt werden sollte ein Kampf zwischen dem Bären und einigen Hunden und wir, die Zuschauer, sollten Wetten darauf machen, wie viele Hunde nötig sind, bis der Bär zu Boden geht. Natürlich haben die Hunde und der Bär nicht wirklich gekämpft, sowohl der Bär als auch die Hunde waren angebunden, so dass sie sich zwar sehr nahe kamen, aber eine Berührung ausgeschlossen war. Später wurde dann ein Stuntman in ein Bärenkostüm gesteckt und dieser ließ sich dann von den Hunden in den gepolsterten Arm oder die gepolsterten Beine beißen. Ich bin wirklich gespannt, wie das dann im Film zusammengeschnitten und digital bearbeitet aussieht.</p>
<p>Die nächsten Tage wurden nicht so anstrengend. Die meiste Zeit saßen wir in den Rängen des Theaters und stellten das Publikum dar. Auch diese Drehtage dauerten sehr lange, aber meist gab es wenigstens genügend Pausen, um etwas zu essen. Bis dann eine Szene kam, an der wir fast 4 Tage drehten, da sie ständig wiederholt und aus verschiedenen Perspektiven gedreht werden sollte. In dieser Szene waren teilweise über 700 Komparsen im Theater, was das perfekte Zusammenspiel natürlich erschwerte. Da die Crew anscheinend Angst hatte, durch eine Mittagspause würde es zu lange dauern bis wir wieder am Set zurück wären, wurde diese so lange wie möglich hinausgezögert. Das gemeine daran war, dass wir in der besagten Szene den Schauspieler auf der Bühne mit Lebensmitteln bewerfen sollten. Die Crew hatte wohl unsere Disziplin überschätzt und war etwas verwundert, dass zwar der Salat auf der Bühne landete, aber kaum Pasteten und Kekse. Um es mit den Worten einer Mitkomparsin zu sagen: „Manchmal muss man Requisiten essen, um zu überleben!“<a rel="attachment wp-att-3114" href="http://charlotte-wolff-kolleg.de/cwk-inside/projekttage-2010/3104/arbeit-in-der-traumfabrik/attachment/kulissen02"><img class="size-medium wp-image-3114 alignright" title="Kulissen02" src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/07/Kulissen02-400x300.jpg" alt="Kulissen02" width="277" height="207" /></a></p>
<p>Irgendwann war dann auch diese Szene abgedreht und die Drehtage näherten sich deutlich dem Ende. Viele Komparsen wurden nicht mehr bestellt oder ihnen wurde erst einen Tag vor dem Dreh abgesagt. Andere wurden ganz kurzfristig angeschrieben, teilweise auch Leute, die sich erst einen Tag zuvor in der Agentur angemeldet hatten. Am Sonntag, den 20.06.2010, fiel dann endlich die letzte Klappe für uns Komparsen. Mein letzter Drehtag war am Samstag, naja, genau genommen, endete er am Sonntag um 7:30. Es wurde angekündigt, dass es eine exklusive Premiere nur für die Komparsen geben wird. Ich kann es natürlich kaum erwarten, zu dieser Premiere zu gehen, und hoffe, dass der Film möglichst bald in die deutschen Kinos kommt. Ob ich jemals zu sehen sein werde, bezweifle ich zwar eher, aber die Erfahrung, mal bei einem so großen Projekt mitgewirkt zu haben, war jede Anstrengung wert. Ob ich es wieder machen würde? Naja, jedenfalls nicht, wenn ich zeitgleich eine Schule besuche (oder arbeiten muss). Der Komparsenjob machte es nahezu unmöglich, im Voraus zu planen, und viele Drehtage dauerten so lange, dass man kaum zum Schlafen kam, geschweige denn zu schulischen Sachen. Trotz allem kann ich es jedem nur empfehlen, diese Erfahrung einmal selbst zu machen und ich hoffe, dieser Bericht hat euch ein bisschen neugierig gemacht.</p>
<p>Svenja</p>
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