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	<title>Charlotte Wolff Kolleg &#187; Erfahrungsberichte</title>
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	<description>Abitur für Erwachsene</description>
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		<title>Mandy Jakob</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 15:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Schultagebuch&#8230;nein, im Ernst: Alles begann mit der wahnsinnig frustrierenden Tätigkeit einer Altenpflegerin. Frustrierend nicht wegen der Arbeit als solcher, sondern wegen der fürchterlichen Zustände, die mir Tag für Tag Tränen in die Augen trieben. Nachdem sämtliche Weiterbildungsmöglichkeiten ausgelotet waren und für nicht befriedigend befunden wurden, erinnerte ich mich an meine versaubeutelte und übereilt dahingeworfene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2822" class="wp-caption alignnone" style="width: 251px"><a href="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/06/Mandy-Jakob-1.jpg" rel="shadowbox[post-2816];player=img;"><img class="size-medium wp-image-2822" title="Mandy Jakob " src="http://charlotte-wolff-kolleg.de/wp-content/uploads/2010/06/Mandy-Jakob-1-241x300.jpg" alt="Mandy Jacob Hoffest 2009" width="241" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Mandy Jakob, Hoffest 2009</p></div>
<p>Liebes Schultagebuch&#8230;nein, im Ernst: Alles begann mit der wahnsinnig frustrierenden Tätigkeit einer Altenpflegerin. Frustrierend nicht wegen der Arbeit als solcher, sondern wegen der fürchterlichen Zustände, die mir Tag für Tag Tränen in die Augen trieben. Nachdem sämtliche Weiterbildungsmöglichkeiten ausgelotet waren und für nicht befriedigend befunden wurden, erinnerte ich mich an meine versaubeutelte und übereilt dahingeworfene 12. Klasse 8 Jahre zuvor. Und so kam es, dass ich voller Tatendrang meine Kündigung einreichte.</p>
<p>Das CWK lernte ich durch eine Freundin kennen, die einige Jahre vor mir dort ihren glanzvollen Abschluss machte. Das ehrwürdige Gebäude wurde mir als besonders familiär beschrieben, was ich heute, im Nachhinein, bestätigen kann. Das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern war entspannt, was mir das Lernen mit Ende 20 doch um Einiges erleichterte.</p>
<p>Mein persönliches Schlüsselerlebnis war der Mathekurs. Mathe war meine Achillesferse und kostete mich Schweiß und Nerven. Im ersten Jahr mit Herrn Fries [ Aha:]*, später mit Herrn Wolfert, der mir zu meinem persönlichem Zahlengott wurde. Ich hab es nie auf 15 Punkte geschafft – nicht mal annähernd – und doch kann ich heute ohne Beruhigungsmittel und Relaxantien schlucken zu müssen über Potenzen und Vektoren sinnieren. Ich mag Mathe heute keinen Deut mehr als zuvor, aber die Zeit bedeutete doch einen seelischen Befreiungsschlag. Danke dafür!</p>
<p>Ich könnte selbstredend über jede Lehrperson, mit der ich zu tun hatte, Loblieder singen, jedoch muss ich an mich halten ob des schwindenden Platzes dieser Seite. Ich hatte wahnsinnig viel Glück mit jedem Einzelnen und kann mich nicht beklagen (auch wenn das nun wie eine Werbesendung auf QVC klingt).<br />
Wie auch immer, ich habe letztendlich einen recht passablen Schnitt erreicht und mich an der HU beworben, den Platz bekommen und studiere seit nunmehr 2 Semestern. Für mich war das Kolleg der erste Ort, an dem Menschen an mich und meine Fähigkeiten glaubten. Auf Grund der daraus folgenden Loyalität ist es mir auf diesem Weg ein besonderes Anliegen, zu erwähnen, dass die Schule auch auf den Einsatz ihrer Kollegiaten angewiesen ist.</p>
<p>Wir haben in unserem Jahrgang die alte Homepage überarbeitet, um etwas neues Leben in die müden Gemäuer zu bringen. Was daraus geworden ist, seht ihr heute, und es wäre ein Traum, wenn sich immer wieder neue Engagierte rekrutieren ließen, die das Aushängeschild des CWK pflegen und weiterentwickeln. Es lohnt sich insofern, als dass es durchaus andere Kollegs gibt, die bekannter, weil größer, sind, aber es gibt keines mit dem Charme des CWK und das ist allemal erhaltenswert.</p>
<p>So ihr Lieben, soviel zu mir&#8230;</p>
<p>Mandy Jakob, A36, 2007-2009</p>
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		<title>Patrick Herbke</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 04:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach meinem Realschulabschluss absolvierte ich erfolgreich eine Ausbildung als Maler und Lackierer. Ich erlebte den Berufsalltag als Handwerker und mir stellte sich die Frage nach dem Sinn im Leben. Sollte ich mit 40 Jahren Kettenraucher sein, ohne Alkohol keinen Tag überstehen, den Horizont auf das Niedrigste beschränken? Ich entschloss mich spontan die Allgemeine Hochschulreife zu erwerben. Das war meine Lösung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;"><img src="http://cwkb.de/efb/a35herbke/herbke1.jpg" alt="Patrick" width="640" height="480" /></span></h1>
<h3>About me</h3>
<p>Hi, mein Name ist Patrick, werde auch Padde genannt. Ich bin 24 Jahre alt, geboren in Berlin.</p>
<h3>History</h3>
<p>Nach meinem Realschulabschluss absolvierte ich erfolgreich eine Ausbildung als Maler und Lackierer. Ich erlebte den Berufsalltag als Handwerker und mir stellte sich die Frage nach dem Sinn im Leben. Sollte ich mit 40 Jahren Kettenraucher sein, ohne Alkohol keinen Tag überstehen, den Horizont auf das Niedrigste beschränken? Ich entschloss mich spontan die Allgemeine Hochschulreife zu erwerben. Das war meine Lösung. <br />
 Im Internet gesucht: Google &#8211; Abi, 2.Bildungsweg, Berlin. Sofort etwas gefunden. Der erste Blick, die ersten Informationen auf http://www.charlotte-wolff-kolleg.de/ waren überzeugend genug. Gedacht, getan; habe dreieinhalb Jahre gebüffelt. Jetzt bin ich fertig und glücklich. <br />
 Mit dem Malern mache ich weiter, jedoch als Selbstständiger, ich bin mein eigener Chef. Studieren ist mein nächstes Ziel, Bauingenieur o.ä. kommt in Frage.</p>
<h3>About CWK</h3>
<p>An der Schule gibt es nichts auszusetzen. Es ist alles vorhanden, es wird alles geboten, um sein Abi schaffen zu können, wenn man fleißig lernt. Das geht vom coolen pädagogischen Leiter, bis hin zur immer freundlichen Sekretärin.</p>
<h3>Lehrer</h3>
<p>Die Lehrer sind auch in Ordnung; ich hatte jedenfalls nie Probleme mit den Lehrern. Zwei werde ich so nicht schnell vergessen: die LK-Lehrer. Ich hatte Hasso B. Manthey im Mathe und Lothar Winkowski in Physik. Ich musste und konnte enorm viel lernen, nicht nur in Mathe und Physik, sondern auch fürs Leben. <br />
 Gern erinnere ich mich auch an den immer gut gelaunten Herrn Buschen (Deutsch). Und der Kunstunterricht bei Frau Dr. Zenns und Frau Seidel war lehrreich und interessant.</p>
<h3>Mitschüler</h3>
<p>Sehr gut beim Abiturnachholen ist auch, dass man viele coole Typen kennenlernt. Es entwickeln sich Freundschaften, die anhalten. Ich denke an Kubi, Kai, Sabo, Annett, Chris W., Herrn Klytta, Kristjan B., Chris Klausi, Prinz Patrick, Dan, Alex, Tom, Rainer, Patricia Püppi u.a.</p>
<h3>Zusammenfassung</h3>
<p>Es bleibt festzuhalten: Es war eine verdammt geile Zeit am Kolleg.</p>
<p>Leute, geht hin, lernt fürs Leben, werdet glücklich!</p>
<p>Euer Padde</p>
<p>(Patrick Herbke, Berlin, Juni 2008) <br />
 Für Fragen: p.herbke@web.de</p>
<h2>Nachtrag vom 2. April 2009: Studienbeginn an der TU</h2>
<p>Nun sind bereits vier Wochen des Mathe-Einführungskurses an der TU Berlin vorbei und morgen ist der letzte Vorbereitungstag dort. Neben dem &#8220;normalen&#8221; Einführungskurs besuche ich seit zwei Wochen noch den Computer-Mathematikkurs, in dem uns der Umgang mit MAPLE beigebracht wird. (Morgen schreiben wir einen kleinen Test, den wir mit Hilfe von &#8220;LateX&#8221; visualisieren müssen, ein Leichtes für einen Derive-Profi!)</p>
<h3>Was haben wir im Mathe-Vorkurs der TU gelernt?</h3>
<p>Nun, in den vier Wochen sind wir thematisch die zwei Jahre des Mathe-LK am CWK &#8220;durchgerast&#8221;. Von der Mengenlehre über Funktionen, deren Grenzwerte etc. bis hin zu Vektoren und Differentialgleichungen. <br />
 Das Tempo ist also verdammt rasant. Pro Tag saß ich ca. vier Stunden an den Hausaufgaben, die es jeden Tag gab. <br />
 Anbei ein paar pdf-Papers, die wir als Hausaufgaben zu lösen hatten, natürlich mit LateX gesetzt.</p>
<table style="width: 640px;" border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://cwkb.de/efb/a35herbke/ueb08.pdf">Komplexe Zahlen</a></td>
<td><a href="http://cwkb.de/efb/a35herbke/ueb12.pdf">Analysis: Monotonie</a></td>
<td><a href="http://cwkb.de/efb/a35herbke/ueb19.pdf">Analysis: Mehrdimensionale Funktionen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Mein Studiengang Energie- und Prozesstechnik (&#8220;erneuerbare Energien&#8221;) beinhaltet im ersten Semester die Kurse Analysis1 und Lineare Algebra. Das wird zwar noch einiges an Fleiß kosten, aber vieles kommt mir sehr vertraut vor, dank meiner LKs in Physik und Mathe. <br />
 Ich werde nie die Worte von Herrn Manthey bezüglich des Tempos an der UNI vergessen. Es ist wirklich wahr; das Tempo hier an der TU ist immens gegenüber dem am CWK, aber es ist machbar. Also meckert nicht über das Tempo am Kolleg, an der Uni werdet ihr wesentlich mehr gefordert.</p>
<h3>Die Möglichkeiten in und an der TU-Berlin zu lernen sind gewaltig!</h3>
<p>In der VW-Bibliothek kann man ungestört lernen. Im Telekom-Gebäude kann man auch in Gruppen lernen und an vielen Orten gibt es PC-Terminals, mit denen man im Internet recherchieren kann. Das ermöglicht ein ausgeklügeltes IT-System (TUBit). <br />
 Hat man dort einen Account mit Name und Passwort kann man sich sowohl in der Bibliothek, als auch im Telekomgebäude und an anderen PC-Pools einloggen ins Internet. Sehr praktisch zum Lernen! <br />
 Eine kleine Buchempfehlung für Analysis 1 u. 2 und Lineare Algebra: Papula&#8217;s Analysis für Ingenieure. Sehr übersichtlich und anschaulich!</p>
<p>(Patrick Herbke, Berlin, April 2009) <br />
 Für Fragen: p.herbke@web.de</p>
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		<title>Sonja Rasch</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 04:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Sonja Rasch ist der morgige Tag ein ganz besonderer – am CharlotteWolff-Kolleg in Charlottenburg kann die 79-Jährige ihr Abiturzeugnis entgegennehmen. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt die Seniorabiturientin. „Das war mit die schönste Zeit meines Lebens. Noch mal lernen zu dürfen und nicht zu müssen – das war so erfrischend.“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://cwkb.de/efb/a35rasch/SonjaRasch.jpg" alt="" width="487" height="803" />Für Sonja Rasch ist der morgige Tag ein ganz besonderer – am CharlotteWolff-Kolleg in Charlottenburg kann die 79-Jährige ihr Abiturzeugnis entgegennehmen. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt die Seniorabiturientin. „Das war mit die schönste Zeit meines Lebens. Noch mal lernen zu dürfen und nicht zu müssen – das war so erfrischend.“</p>
<p>Nach der Volksschulzeit in Thüringen machte Sonja Rasch zunächst eine Büroausbildung. Das habe sie aber nicht erfüllt: „Ich habe zusätzlich privat Stenographie gelernt und mir Zehnfingerschreiben beigebracht“, erzählt sie. Nach Abschluss der Ausbildung wurde sie Stenotypistin in der Thüringer Verwaltung, 1959 ging sie nach Berlin – erst in den Ostteil der Stadt, dann in den Westteil – und heiratete dort. Doch damit war ihre Lust am Lernen nicht vorbei. „Als unsere Tochter aus dem Haus war, habe ich an der Volkshochschule Englisch- und Französischkurse besucht.“</p>
<p>Auch beruflich wagte sie sich noch mal auf Neuland. Auf dem zweiten Bildungsweg machte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester im heutigen Benjamin-Franklin-Klinikum. „1978 war ich mit 49 Jahren mit der Ausbildung fertig“, erzählt sie. Mit dem Mauerfall ging sie dann in Rente – und lernte weiter. „Plötzlich hatte ich Lust, das Abi nachzumachen.“ Aber sie wollte auch noch reisen. „Da habe ich einen Fernlehrgang in Hamburg begonnen“, erinnert sie sich. „Aber als mein Mann krank wurde und starb, habe ich das hingeworfen.“</p>
<p>Dass sie es nun doch noch zum Abi gebracht hat, ist mehreren Zufällen zu verdanken. „Ich bin noch gelegentlich im Krankenhaus eingesprungen. Die Stationsschwester hat mir von den Gasthörerangeboten der Unis erzählt.“ Dafür brauchte man kein Abi, also fing Sonja Rasch an: Vier Semester studierte sie an der Freien Universität (FU) Geschichte. </p>
<p>„Ein über 60-jähriger Gasthörer hat mir dort nebenbei erzählt, dass er sein Abi nachgemacht hatte.“ Der Gedanke, ließ sie nicht mehr los. „Ich war immer ganz traurig, dass ich das Fernstudium nicht beendet hatte.“ Sie bewarb sich am Charlotte-Wolff-Kolleg und wurde genommen. Dreieinhalb Jahre Ganztagsschule folgten. „Der Unterricht war ausgezeichnet, aber Freundschaften außerhalb der Schule sind da schon ein bisschen kurz gekommen“, sagt sie. Bereut habe sie den Schritt dennoch nie.</p>
<p>Auch der Altersunterschied zu den Mitschülern, die meisten um die 30, sei kein Problem gewesen: „Ich komme mit jüngeren Menschen manchmal besser aus als mit älteren.“ Ihr Lieblingsfach? „Geschichte. Jetzt konnte ich eigene Erlebnisse beisteuern.“ </p>
<p>Ab Herbst zieht es sie wieder an die Uni: Als Gasthörerin will sie Kunstgeschichte an der FU studieren. „Außerdem möchte ich mein Latein vertiefen. Und meinen französischen Literaturkurs an der Volkshochschule setze ich auch fort.“ Vor allem will sich Sonja Rasch aber um ihren Garten kümmern – der ist in letzter Zeit zu kurz gekommen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kubilay Yilmaz</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 03:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Unterricht im Vorkurs war für mich sehr leicht, weil ich mit frischem Realschul-Wissen eingestiegen bin. Die Lehrer waren von meinen Kenntnissen sehr angetan. Im Vorkurs brauchte ich mich also nicht anzustrengen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Vorkurs</h2>
<p>Der Unterricht im Vorkurs war für mich sehr leicht, weil ich mit frischem Realschul-Wissen eingestiegen bin. Die Lehrer waren von meinen Kenntnissen sehr angetan. Im Vorkurs brauchte ich mich also nicht anzustrengen.   <a name="ephase"></a></p>
<h2>E-Phase</h2>
<p>Die E-Phase, das ist die 11. Klasse, war dagegen sehr stressig, weil ich auf einmal viele Fächer dazu bekam; im Vorkurs hat man nur Deutsch, Mathe und Fremdsprachen. Ich habe die Anforderungen der E-Phase unterschätzt und daher nicht viel gelernt, die Noten waren dementsprechend. Gegen Ende der E-Phase habe ich mir dann mehr Zeit zum Lernen genommen und bin deshalb gerade noch durchgekommen.   <a name="qphase"></a></p>
<h2>Q-Phase</h2>
<p>Schon war ich in der Qualifikationsphase, also in der 12. Klasse. Als Leistungskurse hatte ich Mathematik bei Manthey und Physik bei Winkowski gewählt.   <a name="laessig"></a></p>
<h3>Mathe: Sieg über die Lässigkeit</h3>
<p>Mathe war sehr anspruchsvoll. Es ging z.B. los mit Kurven, die ein Kranhaken fährt. Die sollten wir entwickeln und zeichnen. Ich ließ es locker angehen, denn in der E-Phase war ich in Mathe gut mitgekommen. Die Fünf in der ersten Mathe-Klausur war deshalb ein Schock! Ich sagte mir: Wenn das so weitergeht, wird Dein Traum zum Alptraum. Die nächsten zwei Jahre bestimmen Deine Zukunft! Und ich schwor mir: Diese Note wird nicht noch einmal vorkommen! <br />
 Dann habe ich mir ein hartes Arbeitsprogramm auferlegt: Jeden Tag zum Kolleg, keine Stunde unnötig versäumen, immer mitmachen! Und nach dem Unterricht ab nach Hause zum Lernen, und das jeden Tag! Kein Fernsehen, keine Feiern: „Freunde tut mir leid, aber ich muss lernen, habt erstmal ohne mich euern Spaß.“ Ich bin sogar einmal auf meinem Schreibtisch eingeschlafen bis meine Mutter mich nachts aufgeweckt hat. <br />
 Das Ergebnis war eine Zwei im Mathe-Abi! <br />
 Ich habe nach dem Erfolg gestrebt und ich habe es geschafft. Jetzt bin ich glücklich! <br />
 Leute, macht es genauso wie ich; ackert hart und ihr werdet es auf keinen Fall bereuen.   <a name="computer"></a></p>
<h3>Mathe mit Computerhilfe</h3>
<p><img src="http://cwkb.de/efb/a35yilmaz/kubiComp.jpg" border="2" alt="Kubi am Computer" width="294" height="226" align="right" />Im Matheunterricht haben wir nach der theoretischen Herleitung bei der Anwendung des Gelernten mit einem Computerprogramm gearbeitet (Derive). Obwohl ich wenig Computer-Erfahrung hatte, auch Mathe-Programme kannte ich nicht, fiel es mir leicht, mich mit Derive anzufreunden. Dank Derive kann ich jetzt problemlos jede Funktion aus dem Kopf zeichnen. Wir haben sogar Kurven und Flächen in 3D gehabt, elliptische Wendeltreppen z.B., kein Problem. Ohne Derive hätte ich es schwer gehabt, kompliziertere Funktionen zu untersuchen. Das Arbeiten mit Derive war sehr hilfreich. Also Leute, keine Angst vor Mathe-Programmen!   <a name="hausaufgaben"></a></p>
<h3>Mathe-Hausarbeiten</h3>
<p>Derive war nicht nur im Unterricht hilfreich, sondern auch Zuhause. Wir aus dem Mathe-LK haben die Lösungen von Hausaufgaben untereinander per E-Mail gesendet, Ansätze verglichen und Fehler korrigiert. Unsere individuellen Lösungen haben wir per E-Mail an den Lehrer gesendet, der hat sie korrigiert, Verbesserungen vorgeschlagen und dann benotet, wenn wir die Endfassung eingereicht hatten. Die Liste der Noten stand im Netz. Jeder konnte jederzeit seinen „Stand“ sehen und mit anderen vergleichen. Durch den laufenden Kontakt konnten wir viel von einander und vom Lehrer lernen.   <a name="physik"></a></p>
<h2>Physik</h2>
<p><img src="http://cwkb.de/efb/a35yilmaz/kubiGlobus.jpg" border="2" alt="Kubi am Globus" width="378" height="353" align="right" />Im Physikunterricht haben wir viel experimentiert. Jetzt weiß ich z.B. wie Röntgen funktioniert, mit welcher Geschwindigkeit wir mit der Erde um die Sonne rotieren und vieles mehr. Das Beste ist, dass ich nun die Zahlen schnell selbst berechnen kann, wenn ich mal eine vergessen habe.   <a name="allgemein"></a></p>
<h2>Über das Charlotte-Wolff-Kolleg allgemein</h2>
<p>An der Schule gib es alles, was man braucht: Teestube, nette Lehrer, nette Sekretärin, netten pädagogischen Leiter, netten Schuldirektor und nette Hausmeisterin. Die Schule hat grüne Höfe, auf denen man entspannen kann. Bei schönem Wetter hatten wir auch im Garten Unterricht.   <a name="lehrer"></a></p>
<h2>Über die Lehrer</h2>
<p>Ich hatte nie Probleme mit den Lehrern. Wir haben im Unterricht viel gelacht und Spaß gehabt. Zwei Lehrer werde ich besonders vermissen: Hasso B. Manthey aus dem Mathe-LK und Lothar Winkowski, meinen Lehrer aus dem Physik-LK. Aber auch bei Herrn Schulte, Herrn Buschen, Herrn Bühler, Herrn Kubsch und bei Frau Zenns hat mir der Unterricht Freude gemacht. Jeder Lehrer hat seine Eigenheiten. Das macht den Unterricht sehr abwechslungsreich.   <a name="mitschueler"></a></p>
<h2>Über meine Mitschüler</h2>
<p>Im Kolleg habe ich auch viele nette Leute kennengelernt, mit denen ich Kontakt halten will: Padde, Kai, Sabo, Annett, Tom, Klytta, Kristijan, Patrick, Kristian B., Christan, Alexander, Rainer u.a.   <a name="schluss"></a></p>
<h2>Abschluss am Kolleg</h2>
<p><img src="http://cwkb.de/efb/a35yilmaz/kubiKunst.jpg" border="2" alt="Kubi macht Kunst" width="247" height="326" align="right" />Die dreieinhalb Jahre am Kolleg waren eine sehr schöne Zeit. Ich habe im Kolleg nicht nur in Mathe, Physik usw. gelernt, sondern auch viel fürs Leben, z.B. über Kunst, Geschichte und Politik.</p>
<p>Jetzt will ich Maschinenbau studieren. Für die Zeit nach dem Studium habe ich noch kein festes Ziel. Vielleicht gehe ich in die Industrie oder werde selbstständig, z.B. Sachverständiger, TÜV-Prüfer o.ä.</p>
<p>Kubilay Yilmaz <br />
 Berlin, den 8.10.2008</p>
<p><a name="studienbeginn"></a></p>
<h2>Zum Beginn des Studiums</h2>
<p>Berlin, November 2008 <br />
 Ich bin jetzt an der Humboldt-Uni in Physik immatrikuliert. <br />
 Ich habe mich vorsichtshalber überall beworben &#8211; nur von der HU habe ich eine Zusage bekommen. <br />
 Ich bin aber als Gasthörer an der TFH-Berlin im Fach Maschinenbau zugelasssen. Ich darf die Klausuren mitschreiben und wenn ich dann zur TFH wechsele, kann ich die Noten anerkennen lassen. Das spart Zeit. <br />
 Ich wollte Maschinenbau studieren, aber von der TFH habe ich eine Absage bekommen. Deshalb versuche ich mich einzuklagen. Die Klage läuft noch. <br />
 <a name="unimathe"></a></p>
<h3>Mathe an der Uni</h3>
<p>In Mathe machen wir jetzt zu Beginn fast das Gleiche, was wir bei Manthey im LK am Kolleg gelernt haben. Der Prof zieht es anders auf, aber ich komme gut mit. <br />
 Dazu ein Beispiel: <br />
 Der Prof an der TU zeigte uns den Graphen der Sinus-Funktion x*sin(x) und fragte uns nach der Differenzierbarkeit. Ich war der einzige, der sich meldete, denn solche Funktionen haben wir im LK am Kolleg immer wieder untersucht. Als ich mit dem Satz anfing: &#8220;Die Funktion ist an der Stelle nicht diffbar, weil die Folgen der Sekantensteigungen&#8230;..&#8221;, unterbrach mich der Prof und meinte: &#8220;Sie brauchen hier jetzt nicht so anzugeben, nur weil Sie aus einem höheren Semester kommen. Ich wollte es nur grafisch erklärt haben&#8221;. Er wusste, dass ich Gasthörer bin, dachte aber wirklich, dass ich Mathe studiere und aus einem höheren Semester komme. Tatsächlich mussten wir im Mathe-LK am Kolleg die Differenzierbarkeit und vor allem die Nicht-Differenzierbarkeit so oft üben, dass wir das noch im Schlaf konnten. <br />
 &#8212; <cite title="kubilay">Leute, besucht den Mathe-LK am Kolleg. Es lohnt sich! </cite>&#8211; <br />
 In der Vorlesung und im Seminar setzt der Prof an der Uni keine Mathe-Programme ein; wir skizzieren und rechnen alles per Hand. Der Prof hat uns aber dringend empfohlen, zuhause alles mit CAS nachzuzeichnen und nachzurechnen. Für mich ist das kein Problem, denn am Kolleg habe ich Derive gelernt und bei Maple reingeschnuppert, aber meine Mitstudenten kannten kein einziges CAS. <br />
 Wir berechnen Nullstellen, Polstellen, Polynomdivision, Partialbrüche, Grenzwerte usw. also zunächst per Hand. Natürlich macht man beim Hand-Rechnen auch Fehler und man kommt nicht weiter. Dann ist Derive die Lösung, auch zur Kontrolle. Wenn ich mit Kommilitonen Mathe lerne und wir nicht weiterkommen, dann lasse ich den Graphen mit Derive zeichnen oder die Funktion faktorisieren usw. Die vier Mitstudenten, mit denen zusammen ich lerne, waren von Derive begeistert und haben sich das Programm besorgt. Sie meinten, dass wir mit Derive viel weiter kommen würden als die anderen. <br />
 Kubilay Yilmaz <br />
 Dez. 2008</p>
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		<title>Annett Steffan</title>
		<link>http://charlotte-wolff-kolleg.de/erfahrungsberichte/863/annett-steffan</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 02:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://charlotte-wolff-kolleg.de/?p=863</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin jetzt (2009) 41 Jahre alt, Mutter zweier Teenies und wohne in Spandau. Gelernt habe ich FachverkäuferIn für Kfz-Ersatzteile und Zubehör. Nach der Wende war ich als Kaufm. Angestellte tätig. Nachdem mein letzter Arbeitgeber nach Thailand auswanderte, stellte sich mir die Frage: Was nun?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;">Im Sommer 2008 habe ich am Kolleg mein Abitur gemacht. Hier erfahrt ihr, wie es mir ergangen ist.<a name="history"></a></span></h3>
<h3>Zu meiner Person:</h3>
<p>Ich bin jetzt (2009) 41 Jahre alt, Mutter zweier Teenies und wohne in Spandau. Gelernt habe ich FachverkäuferIn für Kfz-Ersatzteile und Zubehör. Nach der Wende war ich als Kaufm. Angestellte tätig. Nachdem mein letzter Arbeitgeber nach Thailand auswanderte, stellte sich mir die Frage: Was nun?</p>
<p>Die 30 schon vor Längerem überschritten, wollte ich arbeiten. Wie? Ja, auch als &#8220;Greisin&#8221;! Da das fast unmöglich war, wurde der alte Wunsch, das Abitur nachzuholen, wieder wach. Hätte ich doch damals &#8230;.. ! Das kennt wohl jeder.</p>
<p><a name="foundcwk"></a></p>
<h3>Wie kam ich auf das CWK?</h3>
<p>Ich stolperte mehr oder weniger zufällig über die Homepage des CWK und fand auf Anhieb alle Informationen, die ich brauchte. Es gibt sogar Bafög, auch für ältere Semester. Toll! Und dann noch so viel Grün auf den Schulhöfen, ich war schon nach dem ersten Durchstöbern der Homepage überzeugt. Die große Fächervielfalt war noch ein kleines Zusatzbonbon nach meinem Geschmack.</p>
<p><a name="vorkurs"></a></p>
<h3>Meine Erfahrungen mit dem Vorkurs</h3>
<p>In dem halben Jahr Vorkurs konnte ich mich schon langsam an den Schulalltag gewöhnen und auch schon einige Lehrer kennen lernen. Und es ist erstaunlich, wie sich der Mensch in Schulgebäuden verhält! Auch wenn die Kollegiaten allen Altersgruppen angehören, im Klassenzimmer wurden wir wieder zu Schülern, als ob wir die Oberstufe nie verlassen hätten! Das war schon ein Gaudi.</p>
<p><a name="ephase"></a></p>
<h3>Einführungsphase</h3>
<p>In der E-Phase wurde es dann langsam ernst. Wie es nun mal im Leben so ist, trifft man auch hier auf Menschen, mit denen man kann oder auch nicht. Aber irgendwie rauft man sich zusammen oder belegt andere Kurse. Bei einigen Lehrern gehen die Meinungen deutlich auseinander.</p>
<p>Ein Beispiel dafür ist Hasso B. Manthey! <br />
 Er ist bekannt für viele Hausaufgaben, Mails rund um die Uhr und super strengen Unterricht mit Stundenprotokollen, Referaten, Hausaufgabenkontrolle usw.; eben einer der alten Schule, genau das, was ich brauchte. Zudem lernt man bei ihm nicht nur Mathematik, sondern parallel auch Hochdeutsch!<a name="lkurse"></a></p>
<h3><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;"><img src="http://cwkb.de/efb/a35steffan/steffan2.jpg" alt="" width="875" height="500" /></span><span style="font-weight: normal;">Leistungskurse</span></h3>
<p>Meine Leistungskurse habe ich dann auch danach ausgesucht, mit welchen Lehrern ich gut auskam und wo ich mir den meisten Spaß erhoffte. Die Entscheidung fiel für die Leistungskurse Mathematik bei Hasso B. Manthey und Physik bei Lothar Winkowski. <br />
 Auch wenn diese beiden Lehrer recht unterschiedlich sind, eines haben sie gemeinsam: Sie machen den Unterricht lebendig! Wir hatten echt viel Spaß.       Wer sieht schon bei Wasserspielen mit dem Gartenschlauch Kurvendiskussion? <br />
 Wie ist der Verlauf des Wasserbogens? <br />
 Entspricht er einem Graphen? <br />
 Wo ist der Scheitelpunkt? <img src="http://cwkb.de/efb/a35steffan/parabel.jpg" alt="Parabel" width="112" height="99" align="middle" /></p>
<p><a name="krane"></a></p>
<p>Oder: Wie zeichnet man die Kurve des Lasthakens an einem fahrenden Kran, wenn der Lasthaken auf und ab fährt und wenn sich zusätzlich die Laufkatze bewegt? <br />
(Wenn ihr auf die Krane klickt, seht ihr unsere Aufgaben zu den Kranbewegungen!) <a href="http://cwkb.de/efb/a35steffan/krankurven.htm"><img src="http://cwkb.de/efb/a35steffan/krane.jpg" alt="Krane" width="300" height="200" /></a> Der Mathematikunterricht mit Computereinsatz war eine sehr lehrreiche und spannende Kombination, die unbedingt ausgebaut werden sollte. Auch wenn ich am Anfang mitunter große Schwierigkeiten mit dem Programm hatte und so manche Nacht am Computer verbracht habe, mit dem Handbuch in der Hand, hat es mir doch sehr viel Spaß gemacht. Zudem bin ich jetzt für die nähere Zukunft gerüstet, da an der Schule meiner Tochter, der Waldoberschule in Charlottenburg (Gymnasium), bereits seit einigen Jahren mit Derive gearbeitet wird. Nun arbeitet also auch meine Tochter damit und ich kann ihr helfen!</p>
<p>Die spannenden Sachen aus dem Matheunterricht, wie die Straßenlampen in Kopenhagen, die Kirchturmspitze mit Geländer oder die Donuts fallen mir da auch sofort wieder ein. Aber ich habe auch das geschafft! <br />
 Schade nur, dass Herr Manthey in Pension gehen muss!</p>
<p>Und zu Lothar Winkowski möchte ich meine Tochter, die einen Block erleben durfte, zitieren: &#8220;So`n Lehrer möchte ich später auch mal haben!&#8221; In fast jeder Unterrichtstunde gab es einen interessanten Versuch; so wurden die Stunden fast immer unterhaltsam und spaßig. Ein Beispiel mehr dafür, dass man auch spielerisch viel lernen kann!</p>
<p><img src="http://cwkb.de/efb/a35steffan/kircheBild.jpg" alt="Kirche-Original" width="199" height="265" /> <img src="http://cwkb.de/efb/a35steffan/kircheLsg.jpg" alt="Kirche mit Derive" width="199" height="200" /> <br />
 Auch wenn es mal schwierig, manchmal gar unmöglich wurde, Schule und Privatleben unter einen Hut zu bekommen, ich konnte mir der Unterstützung beider Lehrer immer sicher sein. <br />
 Vielen Dank an dieser Stelle!</p>
<p><a name="fazit"></a></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Jedenfalls habe ich in den letzten dreieinhalb Jahren nicht nur für das Abitur gelernt, sondern auch eine Menge über mich erfahren. Es ist Vieles möglich, wenn man nicht aufgibt, an sich zu glauben! Traut Euch! Ihr seid am CWK nicht allein. Es wird immer Lehrer und auch Kollegiaten geben, die Euch helfen und unterstützen.</p>
<p>Auch wenn mich mein Weg nicht direkt zur Uni führt, werde ich meinen Weg gehen. Es gibt ja noch die Möglichkeit eines Fernstudiums oder eines berufsbegleitenden Studiums.</p>
<p>Es war eine Zeit mit Höhen und Tiefen, aber unter dem Strich möchte die Zeit am CWK nicht missen. Ich habe viele interessante Menschen kennen gelernt. Eine echte Bereicherung und ein Wegweiser!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<table border="0">
<tbody>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<title>Kai Latkowski</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 01:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Name ist Kai Latkowski, ich bin 29 Jahre alt, verheiratet, habe eine 9-jährige Tochter und wir erwarten nun auch ein zweites Kind. Ich bin in Berlin geboren und glücklich aufgewachsen. Nun habe ich im Frühjahr 2008 ein ganz passables Abitur gemacht. Hier erfahrt ihr, wie es mir ergangen ist. History Ich habe damals mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cwkb.de/efb/a35latko/kai_solo2.jpg" border="2" alt="kai" width="134" height="170" align="right" />Mein Name ist Kai Latkowski, ich bin 29 Jahre alt, verheiratet, habe eine 9-jährige Tochter und wir erwarten nun auch ein zweites Kind. Ich bin in Berlin geboren und glücklich aufgewachsen.</p>
<p>Nun habe ich im Frühjahr 2008 ein ganz passables Abitur gemacht.</p>
<p>Hier erfahrt ihr, wie es mir ergangen ist.</p>
<p><a name="history"></a></p>
<h2>History</h2>
<p>Ich habe damals mit Mühe und Not meinen Realschulabschluß geschafft, danach eine Lehre zum Tischler angefangen und nach einem Jahr wieder abgebrochen, anschließend habe ich mich mit verschiedenen Maßnahmen und Praktika rumgeschlagen. Ich bin dann erst mal zur Bundeswehr gegangen und habe anschließend eine Ausbildung zum Zimmerer gemacht. Nach ein paar Jahren harter Arbeit ist mir klar geworden, dass ich das nicht mein Leben lang machen will, 40 Stunden und mehr die Woche arbeiten für einen Hungerlohn. Durch einen Bekannten bin ich auf die Idee gekommen das Abitur am CWK doch noch nachzuholen, obwohl ich damals keine Idee hatte, was ich danach machen sollte. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen. Ich war damals 25 Jahre alt und kam ans CWK ohne die geringste Vorstellung davon, was mich erwarten würde oder was ich mit dem Abitur mal machen würde. <a name="vorkurs"></a></p>
<h2>Vorkurs</h2>
<p>Der Vorkurs war und ist echt empfehlenswert, da dort Grundkenntnisse vermittelt wurden, die bei mir und anderen schon lange weg waren. Man hat vier Fächer und ist nur zwei Blöcke am Tag im Kolleg. Danach ist man gut gerüstet für die E-Phase. <a name="ephase"></a></p>
<h2>E-Phase oder auch 11. Klasse</h2>
<p>Da ging es dann schon etwas härter zur Sache, man hat viele Fächer auf die man sich konzentrieren muss, auch wenn sie einem nicht so gefallen, aber auch das ist machbar. Man lernt viele Leute aus seinem Jahrgang kennen, da man ständig andere Kurse hat. Man wählt hier schon einen Profilkurs, zusätzlich zum Normalkurs. Ich hatte Mathe gewählt, wo wir von Herrn Manthey getriezt wurden. Das war schon eine andere Liga als im normalen E-Phasenkurs. Der Profilkurs ist nicht unbedingt notwendig oder Voraussetzung für den Leistungskurs, aber es schadet gewiss nicht einen Profilkurs zu nehmen, den man als Leistungskurs fortsetzen möchte. <a name="qphase"></a></p>
<h2>Q-Phase</h2>
<p>In der Qualifikationsphase hat man nun zwei Leistungsfächer gewählt und in den Grundkursfächern konnte man sich auch &#8220;spezialisieren&#8221;. Im allgemeinen hat man nun wieder weniger Fächer als in der E-Phase, aber eben auch zwei Leistungskurse. Ich hatte Mathe und Kunst,. Ich weiß, komische Wahl. Ja, lacht nur!!! Ich habe es später auch manchmal bereut, ich hätte anstatt Kunst Physik oder so nehmen sollen, da ich das Fach jetzt im Studium brauche, aber dazu später. Ich habe neben Mathe Kunst genommen, da ich dachte, es würde mehr Architektur und so was rankommen, dem war aber nicht so. Trotzdem hatte ich auch in Kunst meine Freude und auch dort habe ich viel gelernt. Meine Lehrer waren Herr Manthey und Frau Seidl bzw. Herr Lesch, da ein Kunstkurs nach dem ersten Jahr der Q-Phase aufgelöst wurde. <a name="computer"></a></p>
<h3>Mathe mit Computerhilfe</h3>
<p><img src="http://cwkb.de/efb/a35latko/kai_ampc.jpg" border="2" alt="kai am pc" width="458" height="429" align="right" />Ich möchte jetzt nicht alles aufzählen, was wir behandelt haben. In Mathe haben wir mit Derive, einem Computeralgebrasystem (kurz: CAS) gearbeitet. Man kommt auf diese Weise ziemlich weit in der Mathematik und versteht ziemlich viele Zusammenhänge. Wir haben auch Klausuren und das Abitur am Computer geschrieben. Der Vorteil ist, dass man keine Rechenfehler macht, aber man muss wissen, was man da macht, sonst kann man die Ergebnisse des Computers oft nicht deuten. In der linearen Algebra kann man sich alles schön zeichnen lassen und hat so eine gute Vorstellung was man da berechnet. Ohne Computer ist das schwierig bis unmöglich. Die Aufgaben sind natürlich wesentlich komplexer und sehr anspruchsvoll, man hat viel zu tun. Wir hatten jede Woche eine Menge Hausaufgaben auf. Jeder von uns hatte Derive zu Hause und musste die Aufgaben per Email zu Herrn Manthey schicken, das war &#8216;ne Menge Arbeit, auch für Herrn Manthey, da wir jede Aufgabe korrigiert und benotet, ebenfalls per Mail, zurück bekamen. Aber so haben wir viel gelernt. <br />
 Leider ist Herr Manthey nun nicht mehr am Kolleg, aber Herr Dr. Frisch ist noch dort und er lehrt auch seine Kurse mit Unterstützung von Computeralgebrasystemen. Er benutzt, soviel ich weiß, Maple. Es gab auch einen zweiten Leistungskurs Mathematik, in dem ohne CAS gelehrt wurde.Ich kann nur jedem, der sich für Mathe interessiert, empfehlen den Kurs zu wählen, indem CAS benutzt wird. <a name="allgemein"></a></p>
<h2>Über das Charlotte-Wolff-Kolleg allgemein</h2>
<p><img src="http://cwkb.de/efb/a35latko/kai_mithbm.jpg" border="2" alt="Kai mit hbm" width="365" height="299" align="right" />Die Schule ist alt, aber renoviert und schön. Das Beste sind die drei grünen Höfe und ein Biotop. Dort kann man entspannen. Bei schönem Wetter hatten wir auch im Garten Unterricht.</p>
<p>Wir haben im Unterricht viel gelacht und Spaß gehabt.</p>
<p>Und keine Angst vor dem Computer oder so, es wird einem alles beigebracht und es macht riesigen Spaß.</p>
<p><a name="studienbeginn"></a></p>
<h2>Über den Studienbeginn</h2>
<p>Oktober 2008. Ich studiere nun Umwelttechnik/Regenerative Energien, obwohl ich nie studieren wollte. <br />
 Schwierig ist es für mich in Chemie und Physik. Wir haben die Fächer Elektrotechnik und Werkstoffe. Da sich in diesen Fächern alles um Chemie und Physik dreht und ich diese Fächer auf dem CWK dummerweise abgewählt hatte, habe ich nun diverse Probleme. Aber ich wusste eben noch nicht was ich später machen werde. Wer allerdings schon weiß was er studieren will, sollte unbedingt am CWK die entsprechenden Fächer wählen!!!! <br />
 Im Allgemeinen bin ich aber trotzdem gut auf das Studium vorbereitet worden. Danke CWK und erst recht: danke Herr Manthey.</p>
<p>Im Mathe-LK am Kolleg (bei Manthey) habe ich anfangs manchmal etwas gemosert, weil es laufend papers und Hausaufgaben per mail gab. Man musste nur sein Mail-Konto aufmachen und schon hatte man fünf neue papers für Mathe. Es ging gnadenlos voran. Aber das war nichts gegen das, was ich hier erlebt habe. Gleich zu Anfang habe ich schon mal 600 Seiten per E-Mail zugeschickt bekommen, allein für Mathe! Mein Drucker hat eineinhalb Stunden gedruckt. Zum Glück ist mir vieles davon nicht fremd, weil wir es im Unterricht hatten, z.B. Mantheys Lieblingsthemen: Stetigkeit und Differenzierbarkeit in jeder nur denkbaren Form, auch bei oszillierenden Funktionen.</p>
<p>In Mathe habe ich noch gar keine Probleme. Unser Professor gab uns einen Überblick über das Semester und ich konnte mit allem etwas anfangen. Für viele Mitstudenten klang das wie Chinesisch! Der Prof sprach von Linearer Algebra, Matrizen, Skalarprodukt, Determinanten, Vektorräumen, Euklidischen und Unitären Räumen, Stetigkeit, Differenzierbarkeit etc. Selbstverständlich hat er auch Quantoren (Allquantor und Existenzquantor) benutzt. Für mich war das alles kein Problem, denn das Meiste hatten wir in unserem Mathe-LK am Kolleg.</p>
<p>Leute, wenn Ihr etwas Technisch-Naturwissenschaftliches studieren wollt, besucht den Mathe-LK am Kolleg, möglichst mit CAS, und belegt Physik und Chemie!</p>
<p><a name="schluss"></a></p>
<h2>Zum Schluss</h2>
<p><img src="http://cwkb.de/efb/a35latko/kai_trommelt.jpg" border="2" alt="kai solo" align="right" />Mal sehen wo mein Weg mich noch hinführt. Ich wünsche allen die ebenfalls noch mal den Weg des Lernens und der geistigen Arbeit einschlagen alles Gute und viel Glück.</p>
<p>Die dreieinhalb Jahre am CWK haben mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe nette Leute kennen gelernt und ich kam mit den Lehrern gut klar. Natürlich gab es auch stressige Zeiten, wo man viel zu tun hatte. Aber es hat sich gelohnt. <br />
 Ich habe nicht nur für die Schule viel gelernt, sondern auch fürs Leben.</p>
<p>Kai Latkowski <br />
 Berlin, Oktober 2008</p>
<p><strong>P.S.: Papers zum Studienbeginn</strong></p>
<p>Wenn Ihr wissen wollt, welche Art papers ich zum Studienbeginn erhalten habe, <br />
 dann schaut Euch mal diese pdf-files als Beispiele an: Oszilliernde Kurven: Stetigkeit und Diffbarkeit? <a href="http://cwkb.de/efb/a35latko/unstetigkeit.pdf">Unstetige Kurven</a> Alles im Mathe-Lk gehabt <a href="http://cwkb.de/efb/a35latko/probeklausur_I_1.pdf">Probeklausur_I_1<br />
</a><a href="http://cwkb.de/efb/a35latko/probeklausur_I_2.pdf">PK_I_2</a> <br />
<a href="http://cwkb.de/efb/a35latko/probeklausur_I_3.pdf">PK_I_3<br />
</a><a href="http://cwkb.de/efb/a35latko/probeklausur_I_4.pdf">PK_I_4</a> <br />
<a href="http://cwkb.de/efb/a35latko/probeklausur_I_5.pdf">PK_I_5</a> <br />
<a href="http://cwkb.de/efb/a35latko/probeklausur_I_6.pdf">PK_I_6</a> <br />
<a href="http://cwkb.de/efb/a35latko/probeklausur_I_7.pdf">PK_I_7</a></p>
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		<title>Petra Kühnast</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 09:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Design</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Hi folks, ich bin jetzt (2009) 38 Jahre alt und von Beruf Physiotherapeutin. 16 Jahre lang habe ich in meinem und über meinen Fachbereich viel gelernt und als Therapeutin in verschiedenen Praxen gearbeitet. Doch ich wollte gerne selbst Ärztin werden, nicht mehr nur den Anweisungen der Ärzte folgen. Oft sind die Erfahrungen und Behandlungen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><img src="http://cwkb.de/efb/a37kuehnast/PetraK.jpg" border="1" alt="PK" width="533" height="400" /></h2>
<p>Hi folks, ich bin jetzt (2009) 38 Jahre 				alt und von Beruf Physiotherapeutin.</p>
<p>16 Jahre lang habe ich  in meinem und über 				meinen Fachbereich viel gelernt und als Therapeutin in verschiedenen 				Praxen gearbeitet. Doch ich wollte gerne selbst Ärztin werden, 				nicht mehr nur den Anweisungen der Ärzte folgen. 				Oft sind 				die Erfahrungen und Behandlungen der Physiotherapeuten näher am 				Menschen, als es Ärzte in ihrem Praxisstress schaffen können. 				Mit meinen Vorerfahrungen kann ich später eine Brücke bauen 				zwischen dem Fachwissen der Ärzte und den Behandlungs- und 				Untersuchungsmöglichkeiten der PTs. 				<a name="wieauf"></a></p>
<h2>Wie ich auf das Kolleg kam</h2>
<p>Ich kannte das Kolleg von 	Volkshochschulkursen her. Einige der Kurse, die ich 				in den letzten Jahren an der VHS besuchte, fanden 				in den Räumen des Charlotte-Wolff-Kolleg, kurz CWK, statt. Eines Tages 				fand ich in der ersten Etage Informationsblätter über die Anmeldung 				zum Abitur 				am CWK. Zwei Tage später meldete ich mich im Sekretariat 				an und wurde trotz längst überzogener Anmeldefrist sofort 				aufgenommen. 				<a name="vorkurs"></a></p>
<h2>Start im Vorkurs</h2>
<p>Im Januar 2007 habe ich meinen Weg zum Abitur 				mit dem Vorkurs begonnen. 16 Jahre schulfreie Zeit lagen hinter 				mir. Ich durfte wieder Richtung Tafel schauen und zuhören. Das gemeinsame 				Lernen in einer Klasse auf einem Kolleg ist etwas ganz Besonderes. In 				einem Klassenraum zu sitzen und von vielen Menschen umgeben zu sein, 				die erst einmal kennengelernt oder lieber in Ruhe gelassen werden 				möchten, ist etwas anderes, als jeden Tag zum gleichen 				Arbeitsplatz zu rennen. Erst recht, wenn man ein Ziel hat. Und das 				habe ich, so wie viele meiner Mitschüler auch. Das motiviert, 				und das Lernen wird nochmal so spannend. Der eigentliche Unterricht 				in Deutsch, Mathematik und Spanisch fiel mir nicht schwer. Ich kam 				gut mit.</p>
<p>Mit Englisch hatte ich so meine 				Probleme, da ich in meiner Schulzeit nur Russisch und Französisch 				hatte. Ich belegte parallel zu den wenigen Stunden des Vorkurses noch 				ein paar Wochen einen Englischkurs an der VHS nebenan und wurde 				zunehmend sicherer.</p>
<p><a name="erwachsene"></a></p>
<h2>Unterricht für Erwachsene</h2>
<p>Der Unterricht wird durchaus interessant und anregend 				gestaltet. Dabei hat jeder Lehrer seine eigenen Strategien, den Stoff 				zu vermitteln. Inhaltlich muss der Stoff geschafft werden, der auch 				am Gymnasium für das Abitur Voraussetzung ist, aber die Lehrer 				arbeiten mit uns Erwachsenen natürlich ganz anders als mit 				Minderjährigen in der normalen Schule. Wir können eigene 				Ideen und Erfahrungen einbringen und auch mal widersprechen. Das wird 				sogar honoriert. Auch wenn wir manchmal ganz schön gestöhnt 				haben, hat uns doch unser Deutschlehrer, Herr Dorow, der auch 				der Kollegleiter ist, schon im 	Vorkurs gezeigt, wo es im 				Unterricht lang geht. 				<a name="ephase"></a></p>
<h2>In der E-Phase</h2>
<p>Die E-Phase (Einführungsphase) ist das (alte) 11. Schuljahr 				des Gymnasiums. Hier kommen einige Fächer zu den Fächern 				des Vorkurses hinzu, z.B. Musik oder Kunst, Politikwissenschaft oder 				Geschichte, Physik, Chemie und Biologie. Hier war schon Lernen mit 				Vollzeit angesagt, denn hier wurden die Grunglagen für die 				nächsten Semester gelegt.</p>
<p>Auch hier werdet ihr hin und wieder mal Hausaufgaben bekommen und 				auch selbst Dinge erarbeiten müssen. Das kommt euch in den 				darauf folgenden zwei Jahren zugute, denn gerade in der E-Phase habt 				ihr noch die Möglichkeit mit relativ wenig Stress zu lernen und die 				Schule, mit allem was dazugehört, in euren Tagesablauf zu 				integrieren.</p>
<p><a name="qphase"></a></p>
<h2>Die Q-Phase</h2>
<p>Der Begriff „Qualifikationsphase“ 				ist Bürokratendeutsch und meint einfach die 12. und 13. Klasse.</p>
<p>In der Q-Phase bin ich gerade. Hier wird 				das Niveau und damit die Belastung nochmal um einiges höher. Da 				ich Medizin studieren möchte, habe ich mich bei den Kurswahlen 				für alle naturwissenschaftlichen Fächer entschieden, denn 				man braucht für das Studium der Medizin zuerst Physik, Chemie, 				Mathematik und Biologie. Danach beginnt erst das eigentlich 				Medizinische.</p>
<p>Meine Erfahrungen mit den 				Naturwissenschaften aus meiner Schulzeit sind eher nicht so gut und 				deshalb hat mich doch sehr überrascht, dass sowohl Mathematik 				als auch Physik und Chemie richtig interessant sind und von den 				Lehrern kreativ gestaltet wurden.</p>
<p><a name="lks"></a></p>
<h2>Leistungskurse</h2>
<p>Neben Biologie ist Physik einer meiner Leistungskurse. 				Anfangs habe ich mich mit dieser Entscheidung 				schwer getan, weil ich dachte, dass dieses „typische 				Männerfach“ Physik bestimmt viel zu schwer für mich 				wäre. Doch diese Vorstellung habe ich schnell abgelegt und mich 				einfach, so wie für jedes andere Fach auch, hingesetzt und 				gelernt. Und siehe da, ich komme gut mit, die Zensuren können 				sich sehen lassen und super spannend ist die Physik außerdem. 				Jetzt könnte ich euch sogar das Gravitationsgesetz erklären 				oder die relativistische Massenzunahme eines bewegten Körpers. 				Das hätte selbst ich vor 2 Jahren noch nicht gedacht. 				<a name="cas"></a></p>
<h2>Mathematik mit Computerunterstützung</h2>
<table style="width: 90%;" border="0" cellspacing="5" cellpadding="5" bgcolor="#bdedfd" bordercolor="#ff0000">
<tbody>
<tr>
<td>Für eine weitere Herausforderung 							habe ich mich schon in der E-Phase entschieden. Mit einem 							<strong> Computer-Algebra Programm </strong> im Mathematikunterricht zu arbeiten, 							habe ich mir früher nie vorstellen können. Nun ist es fast 							tägliche 							Realität. Ich lerne Mathematik, ich löse Aufgaben, ich 							zeichne Graphen und ich schreibe Lösungen, alles mit Hilfe des 							Computers. Wir benutzen das Programm MAPLE und die geduldige 							Vermittlung durch unseren Lehrer Dr. Frisch hat mir das früher 							wirre Zahlenspiel näher gebracht und vor allem verständlich 							gemacht. Ich sehe jetzt unmittelbar was meine Ansätze ergeben, 							kann neu rechnen, korrigieren und mir alles im Nu zeichnen lassen.</td>
<td width="410" align="right"><img src="http://cwkb.de/efb/a37kuehnast/001.jpg" border="1" alt="001" width="401" height="401" align="bottom" /><br />
 <img src="http://cwkb.de/efb/a37kuehnast/002.jpg" border="1" alt="002" width="401" height="401" align="bottom" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Schon in der E-Phase könnt ihr euch 				die ersten Graphen mit einem  Computer-Algebra Programm 				anschauen. Standardfunktionen wie f (x) = x oder f(x) = x^2 werden dem 				einen oder anderen vielleicht noch bekannt sein. Die, die sich noch 				nie intensiv mit Mathe beschäftigt haben, werden durch die 				schnelle bildliche Darstellung der Graphen schnell Zugang zu den 				Funktionen finden, denn die Änderungen Werte vor den Variablen 				werden sofort im Koordinatensystem sichtbar.</p>
<p>Funktionsgraphen sind durch die Eingabe 				einfacher Befehle zu erzeugen. Hier im Bild findet ihr eine 				Sinusfunktion (rot) und die dazugehörige erste Ableitung als 				Cosinusfunktion (blau) dargestellt. 				 				 				Ich kann nur jedem dazu raten, das 				Angebot des CWK zu nutzen und sich mit zukunftsorientierten 				professionellen Methoden der Mathematik anzufreunden. Man versteht 				viel mehr, weil man das Ergebnis unmittelbar sieht. 				<a name="lehrer"></a></p>
<h2>Über die Lehrer am CWK</h2>
<p>Jeder Lehrer hier an dieser 				Schule bemüht sich in seiner besonderen Weise um jeden 				Schüler und jede Schülerin. Ein Vorteil ist dabei sicher 				auch die eher geringe Schülerzahl. Die Klassen sind recht klein, so um die 				20 				Kollegiaten in Normalklassen. Da kommt jeder zum Zuge und kann 				gefördert aber auch gefordert werden. 				<a name="schluss"></a></p>
<h2>Zusammenfassung</h2>
<p>Das Abitur geschenkt bekommt ihr hier 				nicht. Ihr müsst wirklich lernen, aber alle Lehrer helfen allen 				Willigen. 	Wenn ihr euer Abitur machen wollt, dann 				seid ihr hier am CWK richtig. Ich fühle mich jedenfalls sehr gut 				aufgehoben und sehr gut unterstützt!</p>
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